Germanwings-Absturz: RTL nimmt "Starfighter" aus dem Programm

Nach dem Absturz der Germanwings-Maschine mit 150 Toten verschiebt RTL die Ausstrahlung seiner teuren Eigenproduktion "Starfighter".

Mit "Starfighter - Sie wollen den Himmel erobern" wollte RTL am kommenden Gründonnerstag den Startschuss für das lange TV-Osterwochenende geben. Aufgrund des Absturzes der Germanwings 4U9525 verschiebt der Kölner Sender nun die für den 2. April geplante Ausstrahlung des eigenproduzierten Streifens sowie die darauf folgende Dokumentation "Mein Mann war Nummer 57" mit Peter Kloeppel.

Der Film behandelt einen der größten Skandale im Nachkriegsdeutschland: Von 916 Kampfflugzeugen des Typ F-104 stürzten seit Beginn der 60er Jahre 262 ab, 116 Piloten starben.

Angststörungen nach Hörsturz

"Da siehst du, wer wirklich deine Freunde sind"

Mirja du Mont
Nach 16 gemeinsamen Jahren trennte sich Mirja du Mont 2016 von Schauspiel-Star Sky du Mont. 2018 erlitt das Model einen Hörsturz und hört seitdem nur noch 30 Prozent.
©RTL / Gala

Hohe Emotionalität im Film

"Auch wenn Gegenstand des Films die militärische Luftfahrt ist und der Skandal rund 50 Jahre zurückliegt, entsteht die hohe Emotionalität des Films u.a. durch den Verlust und Schmerz der Witwen und Familien, deren Fragen teils bis heute nicht beantwortet sind", heißt auf der Presseseite des Senders. "Diese Gefühle dürften denen der in diesen Tagen vom Absturz der 4U9525 Betroffenen sehr ähnlich sein."

"Unser Film ist faktenbasiert und stark erzählt. Er ist kritisch, auch politisch, vor allem aber hoch emotional durch den Schmerz der Hinterbliebenen und die bis heute offenen Fragen", erklärt auch Frank Hoffmann, Geschäftsführer Programm RTL Television. "Aus Respekt vor den Gefühlen aller Betroffenen des Germanwings-Unglücks werden wir die Ausstrahlung des Films und der nachfolgenden Dokumentation verschieben."

Der neue Ausstrahlungstermin von Film und Dokumentation steht noch nicht fest.

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