Gerard Butler: Traurige Kindheit, weil der Vater fehlte

Schauspieler Gerard Butler offenbarte, dass die Abwesenheit seines Vaters "viel Traurigkeit und Selbstzweifel verursacht" habe, als er ein Kind war.

Gerard Butler (43) litt darunter, ohne seinen Vater aufzuwachsen.

Der Hollywoodstar ('Der Kautions-Cop') und seine beiden Geschwister wurden von ihrer Mutter Margaret Butler alleine in Schottland aufgezogen. Die war mit ihren Kindern aus dem kanadischen Montreal zurück nach Großbritannien gezogen, nachdem ihre Ehe mit dem Buchmacher Edward Butler zerbrach, als der Schauspieler noch ein Kleinkind war. Nach 14 Jahren ohne Kontakt tauchte der Vater des Leinwandhelden plötzlich wieder im Leben seines Teenagersohnes auf. Die beiden entwickelten eine enge Beziehung, doch dann erkrankte Butler senior an Krebs und starb, als der Star 22 Jahre alt war. Gegenüber der britischen Zeitung 'The Independent' gestand der Schotte, dass er in seiner Jugend emotional sehr darunter gelitten habe, von seinem Vater getrennt zu sein. "Ich glaube, es verursachte viel Traurigkeit in meinem Leben und Selbstzweifel", vermutete er. "Es führte dazu, dass ich immer im Mittelpunkt stehen wollte. Ich war der Jüngste und wollte von meiner Mutter immer hören, dass sie mich am meisten liebt. Worauf sie immer antwortete: 'Ich liebe euch alle gleich viel.' Und ich sagte: 'Ich weiß, dass du das sagen musst, aber gib' einfach zu, dass du mich mehr liebst.'"

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Gerard Butler suchte in seinen frühen 20ern auch Trost im Alkohol. Mit 27 Jahren hatte er jedoch genug davon. "Ich war in Camden [London] und ich hatte eine verrückte Erfahrung mit diesen beiden Schwestern, mit denen ich aus Glasgow befreundet war, und wir waren einen Abend aus und eine der Schwestern flippte einfach aus"; erzählte der Filmheld. "Ich weiß nicht, was es war. Sie verlor einfach ihren Verstand und die andere Schwester drehte durch und weinte und sagte: 'Ich weiß nicht, was sie hat.' Und ich erinnere mich, dass ich dachte: 'In wie viele von diesen verrückten Situationen muss ich geraten? Das bin ich nicht und ich sollte nicht hier sein.' Ich wachte am nächsten Morgen auf und schaute in den Spiegel und erkannte mich selbst nicht. Ich erkannte mein Gesicht nicht und ich erkannte meine Seele nicht. Und ich dachte: 'Wer ist das? Was ist mit dir passiert?'"

Dieses Erlebnis sei ein nachhaltig ernüchterndes gewesen. "Ich ging sogar in die Kneipe und dachte, dass ich ein Bier trinken und dort sitzen und darüber nachdenken werde, und ich konnte es einfach nicht trinken. Ich nippte daran und ging zur Toilette und übergab mich und sagte: 'Das war's.' Und das war das letzte Mal, dass ich etwas getrunken habe", betonte Gerard Butler.

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