George Clooney: Tequila für Sudan-Satellit

Schauspieler George Clooney finanziert seinen Sudan-Satelliten mit seiner neuen Tequilamarke.

Die neue Alkoholmarke von George Clooney (51) soll ihm helfen, seinen Satelliten über dem Sudan im Orbit zu halten.

Der Schauspieler ('The Descendants - Familie und andere Angelegenheiten) und Menschenfreund brachte unlängst einen Tequila mit dem Namen Casamigos auf den Markt. Zur Freude des Hollywoodstars erhält sein hochprozentiges Getränk exzellente Kritiken und verkauft sich gut. Mit den Umsätzen will der Frauenschwarm seinen Satelliten finanzieren, den er über dem Sudan schweben lässt, um die Herrschaft des despotischen Präsidenten des Staates, Umar al-Baschir, zu dokumentieren.

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©Gala

"Unser Tequila schlägt sich wacker, daher werde ich einfach eine Weile dabei bleiben", erklärte der Leinwandheld 'E! Online'. "Ich habe einen Satelliten über dem Südsudan, mit dem ich versuche, ein paar Menschen am Leben zu erhalten. Er kostet mich jedes Jahr eine Stange Geld, also lasse ich ihn mir jetzt bezahlen."

2012 reiste der Amerikaner in die unstete Grenzregion zwischen dem Sudan und dem Südsudan, bevor er einem Ausschuss des US-Senats einen Bericht über die humanitäre Krise in dem afrikanischen Land vorlegte. Zusammen mit einer Kamera-Crew besuchte der Darsteller ausgebrannte Dörfern und traf auf Anwohner, die nach Luftangriffen durch das sudanesische Militär in Höhlen Zuflucht suchten.

Der Guerilla-Konflikt in Darfur, einer Region im Westsudan, begann 2003. Die Rebellengruppen warfen der sudanesischen Regierung damals vor, nicht-arabische Sudanesen zugunsten sudanesischer Araber zu unterdrücken.

George Clooney beschreibt die Situation als "ethnische Säuberung" und glaubt, dass einer der Hauptgründe dafür Dispute über die Ölvorräte seien.

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