Geena Davis Tschüss, Sexismus!

Geena Davis
© CoverMedia
Schauspielerin Geena Davis findet, dass man dem Sexismus in Hollywood leicht Lebewohl sagen könnte

Geena Davis, 57, weiß, wie man Hollywood vom ständigen Sexismus befreit.

Die Leinwandschöne ("Eine Klasse für sich") glaubt, dass wenn die Leute in der Film-Branche ihre Denkweise ändern würden, mehr Frauen Filme machen könnten. Laut der Ikone gäbe es viele einfache Wege, etwas zu verändern und mehr Frauen in Hollywood groß rauskommen zu lassen. "Gehe durch die Projekte, an denen du gerade arbeitest und ändere einen Haufen der Vornamen der Charaktere in weibliche Namen. Auf einen Streich hat man einen farbenfrohen Strauß nicht stereotypischer weiblicher Charaktere, der sich vielleicht als noch interessanter herausstellt, nachdem man [im Nachhinein] das Geschlecht gewechselt hat", riet sie den Showbiz-Bossen in einer Gast-Kolumne im "Hollywood Reporter". "Was ist, wenn der Klempner oder der Baumeister eine Frau ist? Was ist, wenn der Taxifahrer oder der hinterhältige Politiker eine Frau ist? Was ist, wenn beide Polizisten, die an einem Tatort ankommen, Frauen sind - und das keine große Sache ist?"

Auch in Gruppen-Szenen tauchten zu selten Frauen auf. Die Schauspielerin findet, dass mindestens die Hälfte der Statisten im Hintergrund weiblich sein sollte. "Wenn eine Menschenmengen-Szene beschrieben wird, schreib in dem Drehbuch eine 'Mengen-Ansammlung, die zur Hälfte weiblich ist'. Das scheint vielleicht seltsam, aber ich verspreche dir, irgendwie wird die Menge am Set sonst nur aus 17 Prozent Frauen bestehen", prophezeite Geena Davis.

CoverMedia


Mehr zum Thema


Gala entdecken