Garrett Hedlund: L.A. hat seinen Zauber verloren

Filmstar Garrett Hedlund findet es schade, dass er nicht mehr dieselbe Magie spürt, die Los Angeles früher auf ihn ausübte

Garrett Hedlund, 30, wird nie vergessen, wie er sich fühlte, als er zum ersten Mal nach Los Angeles kam.

Der Leinwand-Leckerbissen ("Tron: Legacy") wuchs in Minnesota und Arizona auf, bevor es ihn mit 18 in die Stadt der Engel zog, weil er sich im Filmgeschäft beweisen wollte. Er weiß noch ganz genau, welches Gefühl ihn überkam, als er in L.A. ankam.

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"Wenn man nach L.A. kommt, denkt man für eine Sekunde, man träumt. Man sieht das Hollywood-Zeichen, dann das Meer und all die Dinge, die man nur aus dem Fernsehen kennt", beschrieb er gegenüber "Marie Claire". "Es ist einfach traurig, wenn man beginnt, die Touristenattraktionen als das zu sehen, was sie wirklich sind - um sieben Uhr morgens, wenn niemand auf dem Walk of Fame ist und da einfach nur braune Papiertüten herumwehen."

Ein Trostpflaster gegen den Realitätsschock dürfte für den Freund von Kirsten Dunst (32, "Melancholia") gewesen sein, dass seine Karriere durch den Umzug nach Los Angeles tatsächlich ins Rollen kam.

Bald wird er in "Unbroken" zu sehen sein, mit dem Regisseurin Angelina Jolie (39, "Salt") die Geschichte des Olympioniken Louis Zamperini († 97) erzählt, der im zweiten Weltkrieg in japanische Kriegsgefangenschaft geriet. Für Garrett waren die Dreharbeiten auch deshalb ein besonderes Vergnügen, weil er dank ihnen mit einem alten Bekannten Wiedersehen feiern konnte:

"Ich hoffe, die nächsten zehn Jahre werden so aufregend wie die letzten. Es war toll, Brad Pitt am Set [von "Unbroken"] zu treffen, weil ich mit ihm gearbeitet habe, als ich 18 war [die beiden spielten in "Troja"] und jetzt bin ich gerade 30 geworden. Jedes Mal, wenn ich ihn sehe, trifft es mich, wie viel Zeit vergangen ist und wie wir alle damals waren", schüttelte Garrett Hedlund ungläubig den Kopf.

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