Friedrich von Thun: Darum gehört die Mette an Weihnachten dazu

Die Mette hat einen ganz besonderen Zauber. Friedrich von Thun erklärt, warum dieser Kirchgang ein an Weihnachten einfach dazu gehört.

Wenn man mit Schauspieler Friedrich von Thun (73, "Schindlers Liste") spricht, bekommt man so richtig Lust auf Weihnachten. Vor allem auch auf die Mette. Warum dieser ganz besondere Kirchgang für ihn an Weihnachten einfach dazu gehört, hat er im Interview mit der Nachrichtenagentur spot on news verraten - und seine Vorsätze für 2016 gleich obendrein.

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Friedrich von Thun: Wir feiern alle zusammen. Unsere Tochter und ihre Familie sind dieses Jahr allerdings bei den Schwiegereltern, weil wir uns da immer abwechseln. Es gibt einen schönen Baum, ein schönes Essen, die Enkelkinder packen die Geschenke aus. Wir musizieren aber auch zusammen.

Wer spielt welches Instrument?

von Thun: Eigentlich spiele ich Saxophon, das allerdings nicht an Weihnachten. Mein Sohn spielt Gitarre, ein Enkel auch, ein anderes Enkelkind spielt Flöte, mein Schwiegersohn Trompete... Was daraus entsteht, ist nicht konzertreif, macht uns aber große Freude.

Gehört Kirche bei Ihnen an Weihnachten dazu?

von Thun: Die Mette ja. Das ist aber nicht unbedingt Ausdruck einer tiefen Gläubigkeit, sondern eine Tradition. So wie dieses ganze Fest eine große Tradition hat. Es geht um Erinnerungen an eine schöne Kindheit, die ich gerne an meine Kinder und Kindeskinder weitergeben möchte. Nach der Mette im Dunkeln nachhause zu kommen und dann die Lichter am Baum anzuzünden. Das waren für mich immer schöne Erlebnisse und die genieße ich auch heute noch.

Und wie feiern Sie Silvester?

von Thun: Das lasse ich immer auf mich zukommen. Früher war es wahnsinnig laut. Heute habe ich gar nichts dagegen, Silvester im kleinen Kreis zuhause zu feiern. Da muss man nicht so ein Brimborium machen. Wenn es aber ein lustiges Brimborium mit Freunden gibt, bin ich schon auch dabei. Aber ich brauche es nicht unbedingt.

Was war Ihr Highlight 2015?

von Thun: Das ist eher allgemein: Ich bin dankbar, dass es mir so gut geht und dass ich mit einer Familie zusammen bin, die mir Freude macht. Ich bin einfach froh, dass es so ist, wie es ist. Mich hat aber auch gefreut, dass ich 2015 ganz gut Golf gespielt habe.

Was sind Ihre Vorsätze für 2016?

von Thun: Für das kommende Jahr nehme ich mir ein bisschen mehr sportliche Betätigung vor. Die Gelenke wollen mehr geschmiert werden. Ich fahre zwar Ski und Rad und bin auch nicht unbeweglich, aber ich merke schon, wie die Gelenke so ein bisschen einrosten. Da würde ich 2016 gerne ein bisschen mehr nachhelfen.

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