Forest Whitaker Kein Obama auf der Leinwand

Forest Whitaker
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Schauspieler Forest Whitaker unterstützt Präsident Barack Obama, würde ihn aber nicht spielen wollen

Forest Whitaker (52) weigert sich, Barack Obama (52) in einem Film darzustellen.

Der Schauspieler ('Nicht auflegen!') hat zwar schon Personen der Zeitgeschichte gespielt - und dafür einen Oscar kassiert, als er in 'Der letzte König von Schottland - In den Fängen der Macht' den ugandischen Dikator Idi Amin (78) darstellte. Doch bei seinem Präsidenten zieht er eine Grenze, da seien andere besser. Das würde aber nicht bedeuten, dass der Oscar-Preisträger sein Staatsoberhaupt nicht unterstütze - Forest Whitaker sitzt in seinem Komitee für Kunst und Geisteswissenschaften. "Ich wurde gefragt, ob ich ihn in 'My Name is Khan' spielen könnte. Ich fühlte mich aber dabei nicht wohl. Zum einen, weil er noch an der Macht ist, zum anderen glaube ich, dass andere besser für die Rolle wären. Will Smith - das wäre doch interessant. Ich unterstütze den Präsidenten. Dieses Land ist so groß, man muss sich um so viele Dinge kümmern", nahm der Star den Politiker in Schutz.

Momentan sieht man den Amerikaner in dem Drama 'Der Butler', wo er die Titelrolle spielt - einen Mann, der unter acht Präsidenten diente und dem wegen seiner Hautfarbe mit vielen Vorurteilen kämpft. Für die Vorbereitung auf den Film musste Whitaker ziemlich stochern, bis er Informationen von dem echten Personal im Weißen Haus bekam. "Es ist schwierig, wenn man Sachen von den Butlern erfahren möchte, denn sie wissen am besten, was vor sich geht. Es ist eine ziemlich verschlossene Gesellschaft. Sie wissen besser Bescheid als die Minister. Sie wissen, ob der Präsident seine Kinder schlägt oder nicht. Ich konnte einige Leute dazu bringen, mit mir zu sprechen und mir zu helfen", freute sich Forest Whitaker über das Insiderwissen.

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