Fifty Shades of Grey: Die ersten Reaktionen zum neuen Buch

Geldmaschine oder ein Buch, das man unbedingt lesen muss? Die Meinungen zu "Grey" gehen auseinander.

Die englische Version von "Grey" ist da - und das vierte Buch von E. L. James, 52, scheint zu polarisieren. Die britische Bestsellerautorin hat ihre "Fifty Shades of Grey"-Story um den schwerreichen, attraktiven, aber traumatisierten Christian Grey, der die unschuldige Studentin Ana Steele in seine SM-Welt entführt, aus Christians Sicht neu erzählt.

Verglichen mit der Vorgänger-Trilogie sei E. L. James neues Buch das bisher schmutzigste, schreibt der britische "Mirror". Greys Gedankengänge lieferten einen direkten Zugang zu seinem Geist, seine tiefsten, dunkelsten Sehnsüchte kämen zutage. Christian habe - im Gegensatz zu Ana - keine Probleme, genau das auszusprechen, was er will und wie er es will. Neben seiner unanständigen Ausdrucksweise wird die Story laut "Mirror" aber auch immer wieder durch Träume und Flashbacks unterbrochen, die auf seine traumatische Kindheit hinweisen.

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Oliver Pocher
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©Gala

Wie Dan Brown?

Der "Daily Telegraph" nennt die Schreibweise des neuen Werks von E. L. James "schrecklich". Es sei so schrecklich gewesen, dass "es mir eigentlich Freude bereitet hat, die Art von Freude, die man beim Lesen von Dan Brown empfindet", schreibt Kat Brown über das Buch. Die "New York Post" findet einerseits bemerkenswert, dass Grey kein modisches Detail entgeht: Beim ersten Aufeinandertreffen fällt ihm an Anastasia auf, dass sie "schlecht gekleidet" ist und analysiert ihr Outfit. Und andererseits, dass der Leser eine Menge über Elena erfährt, die Frau, die Christian verführte, als er 15 war und ihn in die Welt des BDSM eingeführt hat. Die ersten Bücher schienen hier aber besser angekommen zu sein: Anastasias Gedankengänge werden bei der "Post" vermisst, wie es am Ende des Berichts heißt.

Echte Fans sind aber natürlich begeistert von dem Buch: "Es war es wert, zu warten", schreibt eine Leserin bei "amazon.co.uk". "Einige werden sagen, dass die Sprache nicht anspruchsvoll ist, aber mein Gott, das ist es, wonach die Fans gefragt haben und genau das liefert sie", heißt es dort weiter. "Das beste Buch, das ich je gelesen habe", lautet ein anderer Kommentar.

Noch mehr Geld für James

Aber auch hier wird E. L. James vorgeworfen, aus ihrer ursprünglichen Erfolgsstory nur noch mehr Profit zu schlagen - es sei, wie wenn man "Fifty Shades of Grey" noch einmal liest, meint ein Leser. Darüber sollte sich aber niemand aufregen - dass die Geschichte noch einmal erzählt werde, aus Christians Perspektive, wurde doch von Beginn an erwähnt, klärt eine US-Leserin bei Amazon auf. Ihr hätte es geholfen, diese Figur besser zu verstehen. Es erkläre auch die Motivation, die hinter seinen Entscheidungen und Handlungen stehe: "Ich habe das Lesen dieses Buchs genossen und ich hoffe, Ms. James wird die anderen beiden Bücher auch noch aus seiner Perspektive erzählen." Auf Deutsch erscheint "Grey. Fifty Shades of Grey von Christian selbst erzählt" am 21. August.

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