Famke Janssen: Genervt von Russell Crowe

Schauspielerin Famke Janssen kann mit Russell Crowes Kommentaren zum Thema "Ältere Frauen in Hollywood" nicht viel anfangen

Famke Janssen, 50, legte in einem knappen Satz ihren Standpunkt dar, was sie zu Russell Crowes, 50, Äußerungen bezüglich älteren Frauen in der Filmfabrik halte.

Der Neuseeländer ("Gladiator") hatte in einem Interview mit "Australien Women"s Weekly" über die Problematik gesprochen, dass Frauen in reiferen Jahren Probleme haben, in Filmen besetzt zu werden. Seiner Meinung nach liegt das nicht an mangelnden Rollen: "Ich glaube, man wird feststellen, dass die Frau, die so etwas sagt, die Frau im Alter von 40, 45, 48 ist, die immer noch das naive Mädchen spielen will. Und die nicht verstehen kann, dass sie nicht als die 21-Jährige besetzt wird."

Kung Fu Panda 3

Erster Trailer veröffentlicht

©SpotOnNews

Famke Janssen ("Wolverine: Weg des Kriegers") scheint seine Meinung nicht zu teilen und meinte auf dem roten Teppich der "Taken 3"-Premiere zu diesen Äußerungen lediglich schnippisch: "Das ist ja interessant, ich erinnere mich gar nicht daran, dass er weiblich ist."

Ihrer Meinung nach ist die Situation für Frauen in Hollywood gravierend schlechter als für Männer. Während es Frauen in den 20er- und 30-Jahren erlaubt war "clever, lustig, ausgefallen, dramatisch oder was auch immer zu sein", wäre das heute "ganz klar" nicht mehr der Fall. Außerdem gebe es ein eklatantes Ungleichgewicht zwischen der Anzahl an männlichen und weiblichen Hauptrollen.

Die gebürtige Holländerin hat ihren ganz eigenen Weg gefunden, mit der Problematik umzugehen: Sie macht sich bei ihren Projekten ganz einfach unentbehrlich! Derzeit rührt sie die Werbetrommel für "Taken 3", wo sie ihre Rolle als ermordete Frau von Liam Neeson, 62, auf ein Neues verkörpert und auch ihre Figur aus der "X-Men"-Reihe, Jean Grey, kehrt aus ihrem Grab zurück.

"Ich habe die Tendenz, wieder aufzuerstehen, also mache ich mir deswegen nie Sorgen", lachte Famke gegenüber "The Hollywood Reporter".

Mit dem Tod ihrer Rolle in "Taken" habe sie derweil ihren Frieden geschlossen: "Jemand musste sich die Kugel einfangen, wenn ich in Metaphern sprechen darf und ich bin froh, dass ich es war. Ich mache es gerne. Es ist die letzte Folge und es hat die Geschichte auf gute Weise nach vorne gebracht. Es gab ihr mehr emotionales Gewicht."

In Deutschland kann man die unsterbliche Famke Janssen seit dem 1. Januar in "Taken 3' bewundern.

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