Ewan McGregor: Oscar öffnet Türen

Schauspieler Ewan McGregor erklärte, wie eine Oscar-Nominierung das Leben verändert.

Ewan McGregor (41) findet, dass die Karriere sich ändert, sobald ein Schauspieler für einen Oscar im Gespräch ist.

Der Schauspieler ('Lachsfischen im Jemen') würde einen Oscar natürlich als große Ehre ansehen, sieht aber auch Nachteile darin: "Natürlich wäre es schön, einen zu gewinnen. Das leugne ich nicht, aber es muss nicht unbedingt sein", erklärte er gegenüber 'Total Film'. "Wenn es auch nur Gerüchte gibt, dass du einen bekommen könntest, findest du dich plötzlich ganz woanders wieder - leider; in Amerika sagen die Leute dann, dass du sozusagen ein 'Spieler' bist, und das ist schade. Aber irgendwie will ich auch ein Spieler sein. Ich möchte für tolle Rollen in Betracht gezogen werden und all das. Wenn es einem dazu verhilft, ist es großartig."

In seinem neuen Film 'The Impossible', der am 31. Januar in Deutschland startet, ist er neben Naomi Watts (44, '21 Gramm') zu sehen. Das Drama handelt von dem verheerenden Tsunami, der 2004 rund um den Indischen Ozean viele tausend Menschenleben forderte. McGregors eindrucksvolle Rolle könnte ihm durchaus eine Nominierung einbringen, auch wenn er zunächst gezögert hatte, den Part zu übernehmen.

"Als ich von 'The Impossible' hörte, war meine erste Reaktion, ob man einen Film über [den Tsunami im Indischen Ozean] wirklich machen sollte. Unser Ziel war, ehrlich und wahrhaftig mit der Geschichte umzugehen. Meine größte Sorge war, dass es so aussehen könnte, als hätten wir den Tsunami nur als dramatischen Hintergrund für die Story benutzt. Das wäre unverzeihlich gegenüber den Menschen, die dort ihre Lieben verloren haben", enthüllte Ewan McGregor.

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