VG-Wort Pixel

Evangeline Lilly Schüchterner Kinostar

Evangeline Lilly
© CoverMedia
Schauspielerin Evangeline Lilly hat sich angewöhnt, nur ab und zu einen Film zu drehen - wie am Fließband Blockbuster zu produzieren, wäre überhaupt nicht ihr Ding

Evangeline Lilly, 35, will gar nicht, dass die Kino-Zuschauer ihren Namen kennen.

Die bisher größte Leinwand-Rolle der Film-Schönheit ist die der Waldelbin Tauriel, die sie in dem "Der Hobbit"-Franchise verkörpert. Vermutlich ist der Film "Der Hobbit: Die Schlacht der Fünf Heere" DER Kino-Blockbuster des Jahres, doch betonte die Kanadierin, dass sie die Hoffnung hege, unscheinbar und unbekannt zu bleiben. "Ich bin ein bisschen schüchtern", gab sie im Interview mit der "Bravo" zu. Diese Eigenschaft wirke sich auch sehr auf ihre Rollenauswahl aus. "Deshalb möchte ich nicht zu viele Filme drehen."

Vermutlich erschreckt die zurückhaltende Darstellerin das Pensum ihrer Co-Stars. "Manchmal sehe ich Kollegen, die fünf oder sechs Filme in einem Jahr am Start haben. Das ist nicht mein Ziel. Kennst du diese Schauspieler, die man ab und zu in einem Film sieht - die du toll findest, aber du kennst nicht mal ihren Namen? So jemand will ich sein!"

Die Kino-Filmreihen "Der Herr der Ringe" sowie "Der Hobbit" von Filmemacher Peter Jackson, 53, basieren auf den Klassikern von J. R. R. Tolkien, dessen Bücher Evangeline schon als kleines Mädchen verschlang. "Jeden einzelnen! Ich bin damit aufgewachsen", strahlte sie auf die Frage, ob sie die Romane je gelesen habe. So wirkt es wie ein Wink des Schicksals, welche Rolle sie am Ende mimen durfte. "Am tollsten fand ich als Kind die Waldelben. Wie lustig, dass ich jetzt selbst einer bin!"

Dementsprechend groß war auch die Freude, als sie das Jobangebot bekam. "Als Regisseur Peter Jackson mich fragte, ob ich Tauriel spielen will, bin ich ausgerastet. Ich lag im Bett, direkt nach der Geburt meines ersten Sohnes, sprang auf und schrie: "Ja, ich tue alles, um diese Rolle zu bekommen!", lachte sie.

Wovon die Schauspielerin als kleines Mädchen auch noch träumte? Ein Kinderbuch zu schreiben! Deshalb war es für die Darstellerin eine große Ehre und Freude, dass dem Regisseur ihre Ideen gefielen. "Wenn ich ihm eine Idee zeigte und ich ein Lächeln auf seinem Gesicht sah, dann freute ich mich. Glaubt mir, es gibt keine bessere Anerkennung, als Peter Jackson zum Lachen zu bringen", schwärmte sie im Interview mit der britischen Zeitung "Metro'.

Wie es scheint ist die Hollywood-Schöne in Bezug auf ihre Ziele sehr unsicher unterwegs. Schließlich träumte sie schon seit Ewigkeiten von ihrem eigenen Buch. "Ich habe die Geschichte geschrieben, da war ich erst 14 Jahre alt, aber ich hätte nie gedacht, dass sie es jemals wert ist, veröffentlicht zu werden. Ich habe mich schon immer ein wenig wie ein Außenseiter in der Schauspielwelt gefühlt. Ich habe immer davon geträumt zu schreiben."

Wie schön, dass sich Evangeline Lilly letztendlich doch traute, ihre Unsicherheiten zu überwinden.

CoverMedia


Mehr zum Thema


Gala entdecken