Emma Stone: Sich selbst überdrüssig

Schauspielerin Emma Stone nervt der Rummel um ihre Person und ihr Status als Sexsymbol. Ihrem Kollegen und Co-Star Ryan Gosling geht es ähnlich.

Emma Stone (24) wird der "Zirkus" um ihre Person gelegentlich zuviel.

Im Interview mit 'TV Digital' gestand die schöne Schauspielerin ('The Amazing Spider-Man'), dass es nervt, sich ständig auf irgendwelchen 'Best Dressed'-Listen zu finden: "Manchmal wird mir der Zirkus echt zu viel, dann mag ich mein eigenes Gesicht nicht mehr sehen. Dass ich gelegentlich anständig gekleidet bin, habe ich einzig meiner Stylistin Petra Flannery zu verdanken."

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Stones Kollege Ryan Gosling (32, 'The Ides of March - Tage des Verrats'), der ebenfalls beim Interview dabei war, kann sich auch nicht mit seinem Status als Sexsymbol anfreunden: "Mir ist diese ganze Sexsymbol-Diskussion fürchterlich unangenehm, ich halte das alles für einen Witz. Obwohl ich meine Karriere natürlich einzig und allein meinen körperlichen Vorzügen zu verdanken habe!"

Die beiden Hollywoodstars standen unlängst gemeinsam für den Film 'Gangster Squad' vor der Kamera, der in den 40er Jahren spielt. Gosling verkörpert einen Polizisten, Stone die Freundin eines Kriminellen. Typisch für das Genre sind mehrere Schießereien zu sehen und bereits im Kasten war ein großer Showdown im 'Grauman's Chinese Theatre', einem Kino in Hollywood. Aufgrund des Amoklaufs von Aurora, bei dem ein Mann in einem Kino zwölf Menschen erschoss, wurde das Ende des Films jedoch geändert und neu gedreht. Gosling findet diesen Schritt gut: "Gewalt im Kino ist ein kompliziertes Thema. Es spricht sehr für Regisseur Ruben Fleischer, dass er die Szene sofort und ohne Diskussionen gestrichen hat, obwohl sie das Herzstück von 'Gangster Squad' war."

Unlängst wurden die Vereinigten Staaten erneut von einer Tragödie getroffen, ein Attentäter erschoss 28 Menschen in einer Schule. Das macht auch Emma Stone zu schaffen: "Solche grausigen Taten machen mich sprachlos. Ruben hat das einzig Richtige getan. Ich bin mir sicher, dass diese Tragödien die Debatte um die Rolle der Unterhaltungsmedien erneut anheizen wird. Ich persönlich kann Gewalt auf der Leinwand nur schwer ertragen, es sei denn, sie ist so überspitzt wie in 'Zombieland' oder 'Kill Bill'. Bei Prügeleien oder gar Folterszenen leide ich körperlich mit. Nachdem ich 'Reservoir Dogs' von Tarantino gesehen hatte, war ich tagelang völlig verstört."

'Gangster Squad' mit Emma Stone und Ryan Gosling läuft heute in den deutschen Kinos an.

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