Elisabeth Moss: Sexismus am Arbeitsplatz

Schauspielerin Elisabeth Moss ist überzeugt, dass Frauen am Arbeitsplatz immer noch benachteiligt werden

Elisabeth Moss (32) glaubt, dass das Internet "viele neue Wege" eröffnet hat, um sexistische Gedanken auszuleben.

Die Schauspielerin ('Männertrip') ist vor allem bekannt für ihre Rolle als Peggy Olson in der US-Serie 'Mad Men'. Im Laufe der bislang sechs Staffeln ist sie auf der Karriereleiter zwar weiter nach oben gestiegen, ist dabei aber ständig auf Hindernisse gestoßen. Sie ist überzeugt, dass es Frauen auf dem Weg zur Spitze immer noch schwerer haben als Männer.

"In den Interviews zu 'Mad Men' sage ich schon seit Jahren, dass der Sexismus am Arbeitsplatz heutzutage gar nicht so anders ist wie in den Sechzigern. Klar, Frauen haben höhere Positionen, verdienen mehr und man kann eine Frau nicht mehr sexuell belästigen, ohne verklagt zu werden. Aber ich denke, es hat andere Formen angenommen", erklärte der Serienstar im Gespräch mit der britischen 'Grazia'. "Und durch das Internet gibt es viele neue Wege, sexistisch zu agieren, ohne es öffentlich zu machen, so dass es keiner mitbekommt."

Moss' neueste Rolle ist die der Ermittlerin Robin Griffin in der Miniserie 'Top of the Lake'. Ihr sind bereits einige Parallelen zwischen Peggy und Robin aufgefallen: "Wie Peggy hat Robin es mit einem Haufen Männer zu tun, die ihr nicht zuhören, weil sie eine Frau ist", sagte sie.

Für die Erfolgsserie 'Mad Men' ist nur noch eine weitere Staffel geplant. Die Aussicht auf das nahende Ende erfüllt sie mit Sorge, gestand die Schauspielerin: "Es fühlt sich bizarr an. Gestern Abend sprach ich mit einem Teamkollegen darüber. Es ist sehr seltsam. Ich habe den Pilotfilm mit 23 gedreht und jetzt bin ich 32. Dann habe ich achte Jahre lang diese Show gemacht, und das sind wichtige Jahre", beschrieb Elisabeth Moss ihre Gedanken an das nahende Serienende.

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