Edin Hasanovic: Auch die Lola ist vergänglich

Newcomer Edin Hasanovic ist als bester Hauptdarsteller für den Deutschen Filmpreis nominiert. Angst davor, abzuheben, hat er nicht.

Edin Hasanovic (21) will trotz seiner Nominierung für den Deutschen Filmpreis die Bodenhaftung nicht verlieren.

Gemeinsam mit seinen Kollegen Sabin Tambrea (28, 'Ludwig II') und Tom Schilling (31, 'Oh Boy') geht der Newcomer ('Die Fremde') am Freitag ins Rennen um den Titel als bester Hauptdarsteller. Die Lola-Nominierung brachte ihm die Darstellung des jugendlichen Gewaltverbrechers Ben in 'Schuld sind immer die anderen' ein.

Im Interview mit 'redcarpetreports.com' schwärmte der Star von seiner Nominierung: "Es macht mich unglaublich stolz, weil die Lola die größte Ehre ist, die man in dem Business in Deutschland bekommen kann. Und mit Tom Schilling und Sabin Tambrea - mit diesen krassen Kollegen - nominiert zu sein, das macht einen echt stolz und froh." Zu viel Gewicht will der gebürtige Bosnier aber nicht in den Preis legen: "Auch die Lola ist halt eine Etappe, eine schöne zwar, aber sie ist eine Etappe wie alles im Beruf einfach eine Etappe darstellt, und keine Garantie für irgendwas. Sie ist wunderschön und toll, und sie ist ein Ritterschlag. Aber eben auch vergänglich wie alles andere", betonte er.

Überhaupt: Edin Hasanovic hat nicht vor, abzuheben. Dabei helfen ihm vor allem seine Freunde und Verwandten, die ihn "auf dem Boden halten und normal behandeln". Und auch er selbst prüft ständig sein Verhalten. Vor allem am Set eines Films will er sich nicht von hinten bis vorne bedienen lassen: "Du wirst so hochgepusht, und du bist so wichtig, dass du dich erst selber irgendwie wieder runterholen musst. Ich mache das, indem ich mir wirklich vorstelle 'wie würde ich es zu Hause machen'. Würde ich da meiner Mutter sagen: 'Hol mir mal was zu trinken' oder 'Zieh mir mal die Jacke an'?", erklärte der Jungstar bodenständig.

Egal, wie der Deutsche Filmpreis, der am 26. April um 22.15 Uhr im ZDF übertragen wird, für ihn ausgeht: Der Mädchenschwarm hat noch einiges vor. Zum Beispiel? "Ich würde gerne mit Corinna Harfouch drehen. Die ist für mich ein Traum, die Frau. Die überrascht einen, die haut dann so Sachen raus und macht plötzlich was, wo man so völlig vergisst, dass es ein Film ist. Das ist natürlich immer der eigene Anspruch, dass man nicht sieht, dass ich hier grade spiele", verriet Edin Hasanovic.

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