E.L. James: Ihr großes Twitter-Desaster

Keine gute Entscheidung: "Fifty Shades"-Autorin E.L. James trat zur Twitter-Fragestunde an - und wurde nach Strich und Faden verspottet.

Eigentlich hatte Bestseller-Autorin E.L. James, 52, am Montagabend gute Nachrichten für ihre Fans im Gepäck. "Ich habe ein neues Buch geschrieben und ein weiteres zur Hälfte fertig", verriet der "Fifty Shades of Grey"-Star in einer Fragerunde auf Twitter. Knapp 400 ihrer Follower favorisierten diese netten Neuigkeiten. Das Ernüchternde: Währenddessen schüttete sich halb Twitter über die unter dem Hashtag "#AskELJames" geposteten Witze und Frotzeleien aus. Der beißende Spott der User zog ein Vielfaches an Retweets - und Schlagzeilen.

Kurz nach Beginn des "Question & Answer" eröffnete ein User den niederschmetternden Reigen. "Was hassen sie mehr, Frauen oder die englische Sprache?", fragte der ebenfalls schriftstellerisch tätige Ian Robinson. Und Sarkasmus blieb das Stilmittel der Wahl. "Ich war gerade krank und ein paar Nudeln aus der Buchstaben-Suppe sind mir auf ein Blatt Papier gefallen, könnte ich die Mail-Adresse ihres Verlegers haben?", erkundigte sich ein Poster. Ein anderer wollte wissen, ob James nach dem Welterfolg ihrer Bücher erwäge, sie von einem fähigen Autoren neu erzählen zu lassen.

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Panik im PR-Team?

Abseits des Spotts über James' schreiberische Fähigkeiten brach sich auch eine Menge Irritation über das Bild der Liebesbeziehung in "Fifty Shades of Grey" Bahn. "Ein Typ stalkt mich und hat mir einen GPS-Tracker ins Handy eingebaut. Ich glaube, er mag mich wirklich. Soll ich ihn nach einem Date fragen, oder warten, bis er den ersten Schritt macht?", fragte eine Nutzerin ironisch um einen guten Rat.

Das skurrile Fragestündchen wurde mit fortschreitender Dauer gar selbst zum Witzobjekt. Twitter-Nutzer fragten sich, ob James PR-Team angesichts des Shitstorms nun bereits dem Frust-Trinken fröhne, oder kurz vor der Entlassung stehe. Andere zitierten schlicht die Simpsons. Über 3.000 Retweets und knapp 4.000 Favoriten-Markierungen vereinigte ein sarkastischer Post über den Plot des SM-Romans auf sich.

Ob in E.L. James' Management nun tatsächlich Köpfe rollen werden, bleibt aber abzuwarten. Schließlich gilt die alte Regel, dass in gewissen Belangen auch schlechte Nachrichten gute Nachrichten sind. Die schräge Geschichte um den Welterfolg einiger simpel geschriebener Romanbände ist nun immerhin um eine kleine schillernde Episode reicher. Kurz nach der Veröffentlichung ihres Buches "Grey" und der DVD zum ersten "Fifty Shades"-Film kann der Autorin das nur recht sein.

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