Doris Dörrie: Unschöne Erlebnisse mit Männern

Filmemacherin Doris Dörrie wurde mit dem Film "Männer" berühmt. Auch in ihrem Privatleben hat sie einiges mit dem anderen Geschlecht erlebt

Doris Dörrie, 58, hat sich in ihrem Leben schon mehrfach geprügelt. Ihre Gegner dabei waren oftmals Vertreter des männlichen Geschlechts, gab die gebürtige Niedersächsin ("Ich und Er") im Rahmen der Gesprächsreihe "BRIGITTE LIVE: 'Die Stunde der Frauen'" gegenüber Chefredakteurin Brigitte Huber zu.

Zugeschlagen habe sie aus Wut und nicht zu selten: "Ich habe mich viel mit Männern geschlagen - Zuhälter, Bauarbeiter, Redakteure, Neonazis", erinnerte sich die Regisseurin und erklärte, dass sie sich von einem Gefühl der Hilflosigkeit dazu habe hinreißen lassen. Stolz ist sie nicht darauf. Ihr Verhalten sei "dämlich" gewesen, urteilte sie rückblickend. Konflikte mit Männern scheinen generell ein Thema für die erfolgreiche Filmemacherin zu sein. "Oft ärgert mich ihre Feigheit, dass sie bei Konflikten sehr schnell zurückweichen und diese nicht austragen", verriet die Deutsche, was sie an Männern stört.

Setbilder

Stars bei den Dreharbeiten 2014

16. Dezember 2014: Bei den Dreharbeiten von der Serie "The Slap" spielen Uma Thurman und Penn Badgley ein ungleiches Paar.
16. Dezember 2014: Natürlich handelt es sich hier um den neuen James Bond Film "Spectre". Wir sind gespannt was Daniel Craig uns diesmal zu bieten hat.
16. Dezember 2014: Gillian Anderson ist hier zu sehen bei dem Dreh der Serie "Hannibal".
12. Dezember: Angelina Jolie während der Dreharbeiten zu "Unbroken" im Gespräch mit den Darstellern hinter den Kulissen.

193

Dörrie hat über die Jahre jedoch nicht nur schlechte Erfahrungen mit den Herren der Schöpfung gemacht, ihre lustigen Erlebnisse verarbeitete die Künstlerin in ihrer Komödie "Männer", mit der sie vor fast drei Jahrzehnten berühmt wurde. "Ich habe diese Männer beobachtet, weil ich mit ihnen in Wohngemeinschaften gelebt habe, und ihr Verhalten hat mich amüsiert", erklärte sie.

Am Donnerstag (6. März) kommt Dörries jüngstes Werk in die deutschen Kinos. Der Star hat seinen eigenen Roman "Alles inklusive" verfilmt. Wieder handelt es sich um eine Komödie, dieses Mal geht es jedoch um ein Mutter-Tochter-Duo, gespielt von Hannelore Elsner (71, "Wer’s glaubt, wird selig") und Nadja Uhl (41, "Dschungelkind") in den Hauptrollen. Vor allem die Zusammenarbeit mit der Leinwandveteranin bereitete Dörrie großes Vergnügen. Elsner sei ein echter Profi, schwärmte die Filmschaffende unlängst. "Wir haben im realen Trubel eines Touristenhotels gedreht, ohne Absperrungen oder Rückzugsmöglichkeiten - dennoch hat Hannelore stets souverän ihre Contenance behalten und mit grandioser Genauigkeit ihre Rolle gespielt", lobte sie ihre Darstellerin im Gespräch mit "stuttgarter-nachrichten.de".

Perfekt vorbereitet gewesen sei die Schauspielerin natürlich auch. Sie habe sich ihren Charakter wahrlich zu eigen gemacht. "Sie kennt ihre Figur bis ins Detail. Sie weiß exakt, welches Mineralwasser sie trinken oder welches Kleid sie tragen würde", erzählte Doris Dörrie und ergänzte: "Trotz dieser sorgfältigen Vorbereitung war sie immer bereit, gemeinsam mit mir in alle Richtungen zu gehen, wo uns diese Figur vielleicht hintreibt. Mit diesem enormen Vertrauen im Rücken macht die Arbeit mit ihr großen Spaß."

Exklusiver Clip

"Alles inklusive"

Exklusiver Clip: "Alles inklusive"
Themen

Mehr zum Thema

Star-News der Woche