Donald Trump: Robert De Niro sagt ihm den Kampf an

Gegenwind für Donald Trump: In New York riefen Hollywood-Stars wie Robert De Niro und Alec Baldwin zum Protest während seiner Amtszeit auf.

Heute wird Donald Trump, 70, als 45. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika vereidigt. Am Abend vor seiner Amtseinführung versammelten sich in New York zwischen 20.000 und 25.000 Menschen bei einem Protestmarsch, der unter anderem von Filmemacher Michael Moore (62, "Bowling for Columbine") und Hollywood-Star Mark Ruffalo (49, "Spotlight") organisiert wurde. Auf dem Podium erschienen Oscar-Gewinner Robert De Niro (73, "Taxi Driver") und Schauspieler Alec Baldwin (58, "30 Rock"). Die Botschaft war eindeutig: Der Protest gegen Trump dürfe während seiner Amtszeit nicht abebben.

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"Ich bin sehr glücklich, heute Abend hier zu sein, mit euch allen und meinen überbewerteten Freunden", sagte De Niro US-Medienberichten zufolge in Anspielung auf Trumps Aussage über Oscar-Gewinnerin Meryl Streep, 67. Er hatte sie nach ihrer Rede bei den Golden Globes als "eine der am meisten überschätzten Schauspielerinnen" bezeichnet.

Alec Baldwin imitierte bei seiner Ansprache einmal mehr Donald Trump - was regelmäßig auch in der Show "Saturday Night Live" zu sehen ist. In der Stimme des zukünftigen US-Präsidenten erklärte er, er verkneife es sich gerade, nicht zum Pinkeln zu müssen. Schließlich richtete er noch folgende Worte an die Anwesenden: "Donald Trump, Steve Bannon, Mike Pence und all diese Leute, die Teil der Trump-Regierung sind, denken, dass ihr nun die Füße still halten werdet. Doch was sie offenbar nicht wissen, ist, dass New Yorker das niemals tun."

Am Ende rief er die Menschen dazu auf, auch ihre Kinder über die aktuelle Lage zu informieren. Denn Kinder seien bis zu einem gewissen Grad niemals zu jung, über die aktuellen Geschehnisse aufgeklärt zu werden. "Und sie sind nie zu jung, um zu erfahren, was ein echter Amerikaner ist", sagte er zum Schluss und erntete tosenden Applaus.

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