Dominic Raacke: Vielleicht eine Komödie?

Schauspieler Dominic Raacke löste gestern zum letzten Mal einen "Tatort"-Fall. Künftig würde er sich gerne in anderen Genres ausprobieren

Dominic Raacke, 55, hat vorerst keine Lust auf Krimis.

Der TV-Star ("Passion") gab gestern Abend mit dem Fall "Großer schwarzer Vogel" seinen Abschied als Kommissar Till Ritter aus dem Berliner "Tatort". Jetzt darf es ruhig mal etwas Anderes sein, erklärte Raacke gegenüber der Nachrichtenagentur "dpa". Dem Fernsehen wolle er aber auf jeden Fall treu bleiben: "Ich bin dem Fernsehen weiterhin sehr verbunden und finde es ein ganz tolles Medium", stellte er fest.

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©Gala

Seit 1998 ermittelte Raacke für den RBB im "Tatort". Das Aus, das im vergangenen September verkündet wurde, traf die Fans der Reihe hart. Der gebürtige Hanauer selbst war allerdings fast sogar ein wenig erleichtert, dass ihm die Entscheidung zu gehen abgenommen wurde: "Wenn man so etwas über so einen langen Zeitraum macht, denkt man immer wieder mal darüber nach, jetzt muss Schluss sein. Andererseits ist der "Tatort" natürlich ein Format, bei dem man sich schon überlegen muss, was es da im deutschen Fernsehen noch so geben könnte. [...] Und da ist natürlich auch so eine unterschwellige Angst, wenn man so etwas hergibt, wo man weiß, dass sich andere die Finger danach lecken. Wahrscheinlich stehen die Kollegen jetzt längst Schlange. Ich habe mich also schlicht nicht dazu aufraffen können, Schluss zu machen", gab der Vater einer Tochter gegenüber der "Berliner Morgenpost" zu.

Eine Rückkehr zum "Tatort" schließt Dominic Raacke, der sich gestern ohne großes Tamtam verabschiedete, übrigens aus.

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