Diane Kruger: Wütendes Kind

Leinwandschönheit Diane Kruger war ein "introvertiertes, zorniges Kind".

Diane Kruger (36) war als Kind eigenbrötlerisch und hatte eine unglaubliche Wut in sich.

"Ich war ein introvertiertes, zorniges Kind", gestand die deutsche Schauspielerin ('Inglourious Basterds') dem 'Manhattan'-Magazin. "Als ich sechs oder sieben war, lernte ich durch Ballett und seine körperlichen Ansprüche, dass ich meine Emotion ausdrücken konnte und dafür belohnt wurde. Es war unbewusst, aber ich fühlte mich frei und geschätzt."

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©Gala

Ihren Traum von einer Ballerinakarriere musste die Blondine jedoch an den Nagel hängen. Als sie feststellte, dass sie es als Profitänzerin nicht schaffen werde, wandte sie sich stattdessen der Schauspielerei zu. "Mit elf merkte ich, dass ich nicht das Talent hatte, eine Prima-Ballerina zu sein", erinnerte sie sich. "Das herauszufinden, war ziemlich beschi***n."

Im Jahr 2004 hatte die gebürtige Niedersächsin mit dem Film 'Troja' ihren großen Durchbruch. Damals fing sie auch an, den Unterschied zwischen Hollywood und der europäischen Filmbranche zu verstehen. "'Troja' feierte in Cannes Premiere; plötzlich kannte jeder meinen Namen", fuhr sie fort. "'Troja' war nicht der Erfolg, den wir uns erwarteten. Es gibt in Hollywood eine Menge Angst, was der größte Unterschied zum französischen Kino ist."

In ihrem jüngsten Leinwandabenteuer 'The Host' schlüpft die Schöne in die Rolle der außerirdischen Schurkin The Seeker. Der komplexe Charakter machte ihr viel Spaß, vor allem weil sie ein riesiger Science-Fiction-Fan sei. "Ich bin eine Star-Trek-Star-Wars-Person", erklärte Diane Kruger, bevor sie über ihre Figur sinnierte: "Ist sie wirklich ein Bösewicht oder nicht? Das ist die Frage. Ich meine, sogar die anderen Außerirdischen finden sie komisch."

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