Der Graf: Muße fürs neue Album

Der Graf von Unheilig erklärte, was er aus dem letzten Album seiner Band gelernt hat.

Der Graf sieht keine Notwendigkeit darin, in einem möglichst kurzen Rhythmus neue CDs zu veröffentlichen.

Der Musiker bringt mit seiner Band Unheilig ('Geboren um zu leben') seit über zehn Jahren in schöner Regelmäßigkeit alle zwei Jahre ein neues Hitalbum raus. Während 'Puppenspiel' 2008 auf Platz 13 landete, schafften es 'Große Freiheit' 2010 und 'Lichter der Stadt' 2012 beide auf die Pole Position der deutschen Album-Charts. Der anhaltende Erfolg führt aber nicht dazu, dass sich der Graf genötigt sieht, den Rhythmus beizubehalten: "Mir ist bewusst geworden, dass das nächste Album nicht unbedingt wieder im Zwei-Jahres-Rhythmus kommen muss", meinte der Sänger im Interview mit 'morgenweb.de'. "Ich kann und will alles sacken lassen und in aller Ruhe schreiben. Seit Anfang des Jahres arbeite ich zu Hause in meinem Studio wieder - wie vor Jahren - ganz allein. Das ist toll! Man steht morgens auf und weiß eigentlich gar nicht, wann das Album genau kommt. Das ist eine Erfahrung, die hatte ich zuletzt vor acht Jahren. Das ist superschön, keiner drängt einen. Man weiß zwar, die Fans wollen, dass es möglichst schnell kommt, aber ich weiß, es darf nicht zu schnell gehen. Es soll quasi wachsen."

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Der Musiker versucht sich nicht nur in Hinblick auf die Kreation neuer Songs frei von der Meinung anderer zu machen. Das sei allerdings ein Lernprozess: "Am Anfang hatte ich echt Probleme mit Kritik umzugehen. Vor allem, wenn man sie als unberechtigt ansieht. Ich habe das aber inzwischen gelernt - oder lerne es immer noch. Vor drei Jahren hätte ich damit noch größere Probleme gehabt." Dennoch verfolgt er interessiert, was die Medien über ihn berichten: "Ich lese alle Artikel und Beiträge, die im Internet stehen über Unheilig, unsere Platten, die Konzerte. Das mache ich jeden Tag über Google-News, Facebook, MySpace …", gab er zu.

Auf viele Geheimnisse wird Der Graf dabei nicht stoßen können: Der Unheilig-Star ist berühmt dafür, sein Privatleben völlig aus der Öffentlichkeit herauszuhalten.

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