Dennenesch Zoudé: Kinderwunsch ist mir fremd

Schauspielerin Dennenesch Zoudé ist zwar kinderlieb, möchte aber selbst keinen Nachwuchs in die Welt setzen.

Dennenesch Zoudé (46) ist ein echter Kinderfan - solange es nicht ihre eigenen sind.

DieSchauspielerin ('Notruf Hafenkante') hat sich nämlich "ganz bewusst" gegen Kinder entschieden, ihr Leben sei "auch so spannend", erklärte der Serienstar im Gespräch mit der 'B.Z.'. Sie könne Kinder zwar leiden, aber die Mutterrolle ist eine, die sie im wahren Leben nicht unbedingt haben muss. "Ich finde Kinder großartig, aber es ist nicht mein Lebensplan, eigene zu haben. Den Wunsch dazu habe ich auch nie verspürt. Ich finde auch nicht, dass es zwingend dazugehört, als Frau Kinder zu bekommen. Ich brauche keine eigenen Kinder zum Glücklichsein." Obwohl kein Nachwuchs geplant ist, weiß die Darstellerin, was sie ihren Kindern niemals antun würde: angsteinflößende Geschichten. "Ich fand Max und Moritz als Kind ganz schlimm. Oder den Struwwelpeter, schnipp schnapp, davor hatte ich große Angst", gestand sie. Damit lag sie auf einer Wellenlänge mit ihrer Schauspielkollegin Tina Ruland (46, 'Was heißt hier Oma!'), die ihrerseits zweifache Mutter ist und bei dem Interview dabei war. Auch bei ihr gibt es keine Geschichten über die Schere und Kamm ablehnende Figur aus der Feder von Heinrich Hoffmann.

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Die dritte in der Gesprächsrunde war die hochschwangere Schauspielerin Simone Hanselmann (33, 'Groupies bleiben nicht zum Frühstück'). In Sachen Kinderliteratur setzt die gebürtige Nordrhein-Westfälin mehr auf starke weibliche Titelfiguren als auf fingerzeigende Abschreckerzählungen. "Ich mochte immer die modernen Geschichten von Ronja Räubertochter oder Pippi Langstrumpf, in denen die Mädchen die Coolen sind", schwärmte der Star. "Ich würde auch klassische Märchen vorlesen, weil sie zu unserer Kultur gehören. Aber mir ist da zu oft die Prinzessin, die gerettet wird. Das ist ein Frauenbild, das mir so gar nicht zusagt."

Als die werdende Mutter gefragt wurde, ob sie noch vor der Geburt ihres Kindes plane, zu heiraten, wehrte sie ab: "Nein, irgendwie steh ich nicht aufs Heiraten. Für mich ist es ein überholtes Modell. Es gibt mir nichts von Romantik. Es ist doch fast romantischer, komplett freiwillig zusammen zu sein. Und außerdem verbindet ein Kind viel mehr als alles andere." Dennenesch Zoudé hingegen wagte den Schritt vor den Altar und befand: "Plötzlich war da dieser Geheimbund. Wir haben einen Plan, wir entschließen uns dazu, dass wir zusammengehören und zusammenbleiben wollen. Wenn man diesen Entschluss gefasst hat, ist da ein unsichtbares Band, das sehr stark ist. Auch ohne Kind."

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