David Bowie: Berlin ehrt ihn mit einer Gedenktafel

Vor acht Monaten ist Pop-Star David Bowie gestorben. Nun ist der Musiker in Berlin verewigt worden. An jenem Haus, in dem er einst wohnte.

Pop-Legende David Bowie (1947-2016) ist - spätestens jetzt - wieder ein Berliner. Am Montag enthüllte der Oberbürgermeister der Haupstadt, Michael Müller (51, SPD), eine Bowie-Gedenktafel aus Porzellan. Die Plakette hängt nun an jenem Haus, in dem der weltbekannte Musiker von 1976 bis 1978 residierte, wenn er denn nicht gerade auf Tour war. Es steht, wie die meisten Fans des Stars wissen, in der Schöneberger Hauptstraße 155.

"David Bowie gehört zu Berlin", sagte Müller laut einem Bericht des "Tagesspiegel". "Dass Berlin heute die Stadt der Kultur, Kreativität und Freiheit ist, hat damals seine Anfänge genommen." In jedem Fall aber haben einige von Bowies erfolgreichsten Alben ihre kreativen Anfänge in Berlin genommen. Zwischen 1976 und 1978 schrieb der Star die Platten "Low", "Heroes" und "Lodger".

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Um den Drogen abzuschwören und neue Impulse zu finden, war Bowie Mitte der Siebziger nach West-Berlin gezogen. Dort ließ er sich von der langsam aufblühenden Musikszene der Mauerstadt zu seiner "Berlin-Trilogie" inspirieren, die Einflüsse aus dem Krautrock und der Elektronik-Pioniere Kraftwerk aufwies. Mit "Heroes" stammt einer von Bowies bekanntesten Hits aus dieser Ära.

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