Daniel Brühl Nachteile des Erfolgs

Daniel Brühl
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Der Schauspieler Daniel Brühl leidet unter Zeitmangel - da ist Organisation angesagt.

Daniel Brühl (35) muss alles genauestens planen, um seine Karriere und sein Privatleben unter einen Hut zu bekommen.

Der Schauspieler ('The Fifth Estate - Die fünfte Gewalt') gilt mit seinem neuesten Film 'Rush - Alles für den Sieg' in der Filmbranche schon als heißer Oscarkandidat. Aber auch wenn der in Barcelona geborene Schauspieler seinen Star-Status genießt, räumt er ein, dass der Erfolg auch Nachteile mit sich bringt. "Wenig Zeit ist zum Beispiel ein großes Problem. Man muss echt aufpassen, dass man seine Freundschaften pflegt und seine Beziehung nicht vernachlässigt. Ich bin wahnsinnig am Planen, damit das klappt", erklärte er gegenüber 'freundin.de'.

Früher habe er sich zwar über das Interesse der Frauen an ihm gefreut, jetzt wo er aber mit seiner Freundin Felicitas Rombold glücklich liiert ist, verliere das seinen Reiz. "Am Anfang ist es schon toll, wenn sich Frauen plötzlich so sehr für einen interessieren. Ich gehörte ja immer zu den ganz 'normalen' Typen und war früher richtig schüchtern. Aber nach einer Weile ist diese ganze Aufmerksamkeit nicht mehr spannend. Vor allem wenn man ohnehin die richtige Partnerin schon gefunden hat, ist ja klar ... ".

Der Wahlberliner gestand auch, dass er nach wie vor gern Autogramme gebe und sich natürlich über Fans freue - so lange es sich in Maßen halte. "Kommt ganz auf die Dosis an. Ich hätte keine Lust, wie ein Hollywood-Promi dauernd unter Beobachtung zu stehen. Andererseits ist es für jeden Schauspieler auch frustrierend, wenn man ihn überhaupt nie erkennt. Glauben Sie mir, das will keiner. Hin und wieder ein Autogramm zu geben, ist schon ganz gut fürs Selbstwertgefühl. "

Seinen Erfolg führt der Halbspanier auch ein wenig auf eine "glückliche Fügung" zurück, die seinen Durchbruch begünstigte: "Bei mir war es letzten Endes 'Good Bye, Lenin!'". Der verfolgt mich auch ein bisschen. Jetzt noch werde ich angesprochen, in Island und Brasilien ist mir das zuletzt passiert. Aber die Vorteile überwiegen natürlich. 'Good Bye, Lenin!'" hat mich extrem weitergebracht!", erklärte er in einem früheren Interivew mit 'bild.de'. Damals verriet Daniel Brühl auch, was er sich für seine Karriere noch vorgenommen habe: "Ich habe jetzt so um die fünf Filmklassiker gedreht - ich hätte gern noch weitere fünf im Regal stehen!"

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