Damian Lewis und Helen McCrory Schlechtes Gewissen wegen der Kinder

Damian Lewis und Helen McCrory
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Schauspieler Damian Lewis findet es schlimm, dass er seine Kinder nicht sehen kann, weil er so viel arbeitet.

Damian Lewis (41) leidet darunter, dass er seine Kinder nicht so oft sieht.

Der Schauspieler ('Your Highness') spielt in der amerikanische Serie 'Homeland' die Hauptrolle. Gedreht wird immer fünf Monate am Stück in Amerika, aber seine Familie lebt in London. Der Brite erzieht mit Helen McCrory (44, 'Skyfall') die sechsjährige Manon und den fünfjährigen Gulliver. Der zweifache Familienvater hat ständig ein schlechtes Gewissen, dass er seinen Nachwuchs nicht oft genug sieht: "Ich kämpfe damit, ich kämpfe wirklich damit", seufzte Damian Lewis im Interview mit der britischen 'Vogue'. "Kinder möchten, dass du bei ihnen bist. Das ist alles, was sie wollen. Ich glaube, dafür gibt es keinen Ersatz. Und das Richtige wäre, dass man bei ihnen ist. Das wäre das Beste. Niemand ist perfekt, aber da zu sein wäre zumindest ein Anfang."

Dem Serienstar wurde dies auch bei einer Unterhaltung mit seinem Sohn deutlich, als dieser ihm erzählte, wie sehr er seinen Vater vermisst. "Ich habe mich mit Gully über etwas komplett anderes unterhalten und dann sagte er plötzlich, ohne mich dabei anzuschauen: 'Weißt du was, Papa? Wenn du weg bist, schaue ich abends aus meinem Zimmer raus und rufe deinen Namen und fange an zu weinen.'"

Besonders wohl fühlt sich der Star in Los Angeles auch nicht. Dafür hängt er zu sehr an seiner Heimatstadt London: "Wenn wir auch wie machthungrige, verrückte Leute aussehen, möchten wir doch einfach unser Leben leben. Und wenn man das will, wo will man das tun? L.A. ist interessant, aber kein großartiger Ort. Es kann mit London nicht mithalten", klagte Damian Lewis.

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