Dakota Fanning: Im Kern ein "knallharter Kerl"

Schauspielerin Dakota Fanning gestand, dass tief in ihr drinnen ein "knallharter Kerl" schlummere. Der sei das Gegenteil von ihrem Liebes-Mädchen-Image.

In Dakota Fanning (18) steckt auch ein "knallharter Kerl".

Die Schauspielerin ('The Runaways') gestand, dass sie eine gespaltene Persönlichkeit habe und oftmals ihre wahre, unartige Natur zugunsten ihres Images vom Mädchen von nebenan, für das sie bekannt ist, unterdrücke.

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"Was mich betrifft, bin ich die Person, die jemanden dabei beobachtet, wie er in einem Café unhöflich ist, und dann gehe ich nach Hause und denke so, ich hätte sagen sollen: 'Was ist dein Problem, Mann?' Wisst ihr, was ich meine? Ich bin diese Person. Ich fühle mich wie ein knallharter Typ im Geiste, aber bin insgesamt ein braves Mädchen. Aber der knallharte Kerl versucht herauszukommen und wenn er es tut, dann, 'Boah! Wo kam das denn her?'", lachte die Nachwuchsdarstellerin im Gespräch mit 'Refinery 29'. "Ich denke, ich bin eine Mischung aus beiden Sachen."

Die junge Amerikanerin ist dieses Jahr im Film 'Very Good Girls' an der Seite von Co-Star Elizabeth Olsen (23, 'Martha Marcy May Marlene') zu sehen. Fanning spielt in dem Drama die Rolle der Lily Berger, einer Highschool-Schülerin, die mit ihrer Freundin Gerry (Olsen) einen Pakt abschließt, im Sommer ihre Jungfräulichkeit zu verlieren. Bei seiner Premiere beim diesjährigen Sundance Film Festival erhielt der Streifen gemischte Kritiken, wobei sich die Diskussion hauptsächlich um ein Thema drehte, nämlich, dass junge Frauen Sex und die Kontrolle über ihr eigenes Sexleben haben.

"Die Menschen sind fasziniert von diesem Thema, weil ich denke, dass wir alle genug davon gesehen haben, wie Jungs Mädchen nachjagen und Jungs Mädchen bekommen und Jungs mit Mädchen schlafen und sie auswählen und gegeneinander ausspielen. Ich finde es wirklich erfrischend, Mädchen dabei im Fahrersitz zu sehen, die ihre eigenen Entscheidungen treffen - weil wir heute so sind. Es ist wie Naomi [Foner, Regisseurin von 'Very Good Girls'] sagt, als sie aufwuchs. Sie hatte niemanden, der in den Filmen war, mit dem sie sich wirklich identifizieren konnte, außer Katharine Hepburn. Es war immer ein Mann. Ich denke, es ist Zeit für uns, dass wir Mädchen sehen, die wie Jungs sind", philosophierte Dakota Fanning.

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