Curvy Supermodel: Model ist Model

"Curvy Supermodels"-Jurorin Angelina Kirsch findet, dass sich ihre Arbeit grundsätzlich nicht von der eines dünnen Models unterscheidet.

Egal ob Haute Couture oder Plus-Size-Mode: Alltag und Training eines Models werden nicht maßgeblich von seinem Körpergewicht bestimmt. Das findet zumindest Angelina Kirsch, Jury-Mitglied bei der RTL-II-Show "Curvy Supermodel" und selbst ein Übergrößen-Model. "Wenn man Model ist, ist man Model", sagt Kirsch im Interview mit der Online-Ausgabe der Münchner "tz". Als kurviges Model sei man genauso auf dem Laufsteg und vor der Kamera unterwegs wie dünne Models auch. Der Job unterscheide sich grundsätzlich nicht.

So stehen überall die üblichen Aufgaben auf der Tagesordnung: Natürlich seien bei "Curvy Supermodels" auch Ernährung und Sport ein Thema, erzählt Kirsch. Das gehöre dazu, die Maße müssten schließlich gehalten werden. "Man darf nicht abnehmen, aber auch nicht zunehmen", sagt sie.

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Mehr Lebensfreude bei kurvigen Models

Einen feinen Unterschied sieht Kirsch in der Ausstrahlung eines Übergroßen-Models: Was eine größere Rolle spiele, "ist das Thema Lebensfreude, das ein Curvy Model besser transportieren kann". Viele Frauen fühlten sich da eher abgeholt. Die Durchschnittsgröße in Deutschland sei nun mal nicht 34/36, sondern 40/42 und aufwärts, so Kirsch. "Da freut sich die Endkundin, wenn sie von einem Curvy Model angestrahlt wird, das damit sagt: Ich bin glücklich mit meinen Kurven."

Die erste Staffel der Casting-Sendung "Curvy Supermodel" läuft immer mittwochs um 20.15 Uhr bei RTL II. In der Jury sitzen neben Kirsch auch Tanztrainerin und "Let's Dance"-Urgestein Motsi Mabuse, Modelagentur-Chef Ted Linow und Modedesigner Harald Glööckler.

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