Cordula Stratmann Barbie-Verbot

Cordula Stratmann
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Comedienne Cordula Stratmann durfte als Kind nicht mit Barbies spielen. Sie tat es trotzdem

Weil ihre Mutter Prinzessinnen "albern und blöd" fand, durfte die Cordula Stratmann ('Frühstücksfernsehen') keine Barbie haben. "Hatte ich aber trotzdem", sagte Stratmann im Gespräch mit 'Tagesspiegel.de'. "Vom Schwarzmarkt!", sagte sie weiter. Wie genau dieser Schwarzmarkt aussah, gab die gebürtige Düsseldorferin nur zu gern preis: "Meine Freundin Maria und ich, wir haben einen Kellerdeal gehabt mit den älteren Nachbarmädchen Gisela und Petra. Da gab es eine Kofferübergabe im Keller. Drei Barbies schleppten wir rüber ins Haus, wo Marias Familie wohnte. Dann hat Marias nächstjüngerer Bruder in der Tür Schmiere gestanden, wenn Maria und ich in der Zimmerecke gespielt haben."

Geschadet hat der erfolgreichen Komikerin, Schauspielerin und Autorin das Barbie-Verbot sicher nicht - immerhin zählt sie heute zu den kreativsten Köpfen Deutschlands. Ihr neues Buch 'Danke für meine Aufmerksamkeit! - Ansichten einer Maus' macht da keine Ausnahme, erlebt der Leser doch alles durch die Augen von Hausmaus Britta. Warum die Wahl-Kölnerin diese Perspektive gewählt hat, erklärte sie vor Kurzem dem 'Hamburger Abendblatt': "Weil sich mir dieser Gedanke, den jeder schon mal hatte, 'Da möchte man mal Mäuschen spielen', in den Kopf geschoben hatte, als ich über eine neue Buchidee nachdachte. In dem Moment war auch schon die Hauptfigur Britta, die Maus, geboren."

Am 28. September liest Cordula Stratmann im Kölner Comedia Theater aus ihrem Roman.

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