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Christopher Kane 'PPR' kauft Firmenanteil

Christopher Kane
© CoverMedia
Die französische Dachgesellschaft 'PPR' kauft einen Teil des Luxus-Labels von Designer Christopher Kane.

Christopher Kane (30) verkauft 51 Prozent seines Modehauses an 'PPR'.

Der schottische Modeschöpfer und 'PPR' haben einen Vertrag unterzeichnet, durch den die französische Dachgesellschaft Anteile des Luxus-Labels erwirbt. Der Deal soll die Entwicklung der Modemarke unter seinem Namensgeber Christopher Kane vorantreiben. Dieser freut sich über die Partnerschaft, die heute verkündet wurde: "Das ist etwas Besonderes. Aber ich werde wohl erst morgen feiern. Es fühlt sich noch immer unwirklich an. Ich musste so lange schweigen, dass ich noch immer das Gefühl habe, ich darf nichts sagen", erklärte er gegenüber 'Style.com'.

Der 'PPR'-Chef und Ehemann von Salma Hayek (46, 'Das Schwergewicht'), François-Henri Pinault, machte den ersten Schritt und kontaktierte Kane. Die Verhandlungen erstreckten sich fast über ein ganzes Jahr und in der Zwischenzeit kamen Gerüchte auf, dass der Schotte Nicolas Ghesquière als Kreativ-Chef bei 'Balenciaga' - auch eine Firma von 'PPR' - ersetzen könnte. "Die 'Balenciaga'-Sache war gar nicht so schlecht. Aber ich musste das sofort ablehnen, damit die 'PPR'-Investition nicht wie ein Trostpreis aussah", erklärte er.

Eine Zusammenarbeit mit 'PPR' bedeutet, dass das tägliche Geschäft nicht mehr nur in den Händen von Kane liegt. Doch der Designer ist überzeugt davon, dass die Teilung der Kontrolle einen positiven Effekt haben wird: "Das umfasst auch Dinge wie die Leitung des Büros. Wir haben immer so viele andere Sachen erledigen müssen. Wir haben mehr als die Hälfte des Tages mit Papierarbeit und E-Mails verbracht und erst, wenn wir mit dieser Arbeit fertig waren, konnten wir kreativ sein. Jetzt sind wir 24 Stunden am Tag kreativ. Das ist wahrer Luxus! Manchmal kreiert man zwar die besten Sachen, wenn man unter Druck steht. Aber es geschah einfach immer alles unter Druck. Jetzt werde ich wirklich Zeit haben, meine Ideen umzusetzen und zu durchdenken", schwärmte er.

Für Kane hat der Vertrag auch einen positiven Einfluss auf sein Privatleben. Bis jetzt half seine Schwester Tammy beim Leiten der Firma, aber jetzt, wo einige praktische Arbeiten von 'PPR' übernommen werden, haben die beiden mehr Zeit füreinander. "Jetzt ist sie wieder bei mir", lächelte Christopher Kane.

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