Christoph Waltz Zum Glück ein sturer Hund

Christoph Waltz
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Leinwandheld Christoph Waltz erlebte eine 25-jährige Durststrecke als Schauspieler, dachte aber nicht einmal daran, die Flinte ins Korn zu werfen

Aufgeben ist keine Option für Christoph Waltz, 58,.

Der megaerfolgreiche Star ("Inglourious Basterds") räumte zuletzt zwei Oscars ab, kennt aber auch ganz andere Zeiten, die er in den 70- und 80er-Jahren erlebte.

"Bei der Schauspielerei lief es in den ersten Jahren irrsinnig gut und danach folgte diese elend lange Strecke in der Mitte, 25 Jahre lang. Und die wollte ich einfach durchstehen, nicht zuletzt aus ökonomischen Gründen", erzählte der Schauspieler im Interview mit dem "Kölner Stadtanzeiger". Ob er in dieser Zeit der kleineren Engagements jemals daran gedacht habe, das Handtuch zu schmeißen? Mitnichten: "Ich bin mit einer ziemlichen Portion Sturheit gesegnet. Ich würde trotz aller Haderei nie erwogen haben, die Erfahrungen, die ich über viele Jahre gesammelt habe, einfach für wertlos zu erklären und etwas anderes zu machen", betonte der gebürtige Österreicher.

Zum Glück für seine vielen Fans: Inzwischen zählt Christoph Waltz in Hollywood zur Crème de la Crème und kann immer wieder in seinen Blockbuster-Rollen überzeugen. Am 27. November kommt er gleich mit zwei Filmen in die deutschen Kinos. Zum einen ist der Künstler als vermögender Investor Burt Hanson in "Kill The Boss 2" zu sehen, zum anderen sucht er als Computergenie Qohen Leth in "Zero Theorem" nach dem Sinn des Lebens.

Und als wäre das nicht alles schon toll genug, wird Christoph Waltz Anfang Dezember mit einem Stern auf dem Hollywood Walk of Fame geehrt.

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