Christoph Waltz: Er wird für "brunzdummen Irrsinn" gefeiert

Christoph Waltz hat eine klare Meinung zum neuen US-Präsidenten. Und spricht damit wohl einigen aus dem Herzen.

Da hat Christoph Waltz (60, "Der Gott des Gemetzels") offenbar einigen Menschen aus der Seele gesprochen. Auf Twitter bedanken sich die Fans für seine klaren Worte zum Sieg von Donald Trump, 70. Dass er mit dem neuen US-Präsidenten wenig anfangen kann, hatte der Schauspieler im Interview mit dem Magazin "ZiB24" mehr als deutlich gemacht.

Dort hatte der zweifache Oscar-Preisträger erzählt, dass er gerade in Texas gedreht habe, als das Ergebnis der Wahl feststand: "Wir waren in einer Schockstarre. Dass es zum Desaster kommt, damit hat keiner gerechnet." Waltz, der unter anderem in Los Angeles lebt, sprach auch über den Einfluss von Facebook, Twitter und Co. in dem Interview: "Die sogenannten sozialen Netzwerke - da gibt es relativ viele Untersuchungen - haben eine sehr, sehr hohe anti-demokratische und undemokratische Energie."

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Barbara Schöneberger
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Er wage zu bezweifeln, so Waltz weiter, dass "dieser brunzdumme Irrsinn" ohne diese sogenannten sozialen Netzwerke "so schnell zu verbreiten gewesen wäre". Im Internet könne "jeder alles sofort, egal auf welcher Basis" verbreiten. Und natürlich ließen sich da sehr "viel leichter negative Inhalte" unter die Leute bringen. Zu den Worten des scheidenden Präsidenten Barack Obama, 55, "wenn Trump Erfolg hat, hat das ganze Land Erfolg", meinte Waltz: "Wirklich? Wenn Trump mit dem Erfolg hat, was er im Wahlkampf angekündigt hat, dann ist das Ende erreicht."

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