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Christoph Maria Herbst Kontakt mit der Unterwelt

Christoph Maria Herbst
© CoverMedia
Schauspieler Christoph Maria Herbst scherzte, dass er bei seiner Banklehre auf eine Reihe von zwielichtigen Gestalten traf - das kam ihm bei seinen neuen Dreharbeiten zugute.

Christoph Maria Herbst (47) witzelte, dass er als Banklehrling erste Erfahrungen mit der Unterwelt sammelte.

Gestern feierte der Schauspieler (Stromberg) in Berlin die Deutschlandpremiere seiner neuer Krimi-Komödie 'Geld her oder Autsch'n' - eine Mischung aus Realfilm und Puppenanimation. Natürlich begleiteten die witzigen Handpuppen die Darsteller auf den roten Teppich. Herbst schlüpfte für den Streifen in die Rolle einer zwielichtigen Gestalt aus der Unterwelt, für die er sogar aus eigener Erfahrung schöpfen konnte: "Ich habe mal vor vielen Jahren eine Banklehre gemacht. Da hatte ich mit dieser Welt schon Kontakt", witzelte er im Interview mit 'tikonline.de'.

Die Zusammenarbeit mit den Puppen fand der Star großartig, diese können nämlich im Vergleich zu ihren Kollegen aus Fleisch und Blut "immer ihren Text, sind sehr gut vorbereitet, zicken nicht rum, haben keine Kopfschmerzen und drängeln sich nicht ins Licht."

Auch von den Männern mit den Fäden in der Hand war der gebürtige Wuppertaler beeindruckt: "Man hat nie das Gefühl die sind tot, das ist nur ein Stück Wolle oder ein Holzklotz mit Augen, sondern die leben. Spätestens da setzt die Kunst eines Puppenspielers oder einer Puppenspielerin ein."

Der Frosch namens Falkenhorst, der Eisbär Kalle und der Maulwurf sind Erfindungen des erfolgreichsten Puppenspieler Deutschlands, René Marik (43), und zählen zu den größten YouTube-Sensationen des Landes. Die Puppen auf die Kinoleinwand zu bringen, brachte jedoch einige Herausforderungen mit sich: "Das größte Problem ist ja klar: An der Puppe, die vielleicht 20 Zentimeter groß ist, hängt eben immer noch ein deutlich größerer Puppenspieler dran", erklärte Marik kürzlich im Interview mit 'teleschau'. Den Puppenspieler darf der Zuschauer natürlich nicht sehen: "Es kam zu ziemlich spektakulären Verrenkungen hinter irgendwelchen Stühlen oder Tischen. Eine andere Herausforderung ist, dass der Puppenspieler nicht die eigene und schon gar nicht eine andere Puppe sieht. Ich erinnere mich an eine Szene, in der fünf Puppen um einen Tisch sitzen. Und unter dem Tisch lagen eben fünf Menschen, die versuchen miteinander zu spielen. Als die das erste Mal die Puppen hochhielten, sahen die aus wie Pilze im Wald. Alles schief und krumm. Die Puppen schauten überall hin, nur nicht sich gegenseitig an. Manchmal sind es aber noch simplere Schwierigkeiten." Wie gut Marik das Problem gemeistert hat, sehen wir ab dem 5. September in 'Geld her oder Autsch'n' mit Christoph Maria Herbst.

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