Chris Pratt Stripper-Traum als Teenager

Chris Pratt
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Schauspieler Chris Pratt versuchte sich als professioneller Stripper, musste aber einsehen, dass er kein guter Tänzer ist

Chris Pratt (34) entschied sich als Teenager dazu, Stripper zu werden, weil er gern nackt war.

Der Hollywoodstar ('Fast verheiratet') machte sich mit Filmen wie 'Die Kunst zu gewinnen - Moneyball' und 'Zero Dark Thirty' einen Namen, doch die Dinge hätten auch ganz anders laufen können. Im Alter von 18 Jahren erkannte Pratt, dass er Geld damit machen könnte, wenn er sich vor Frauen entblättert. "Ich war schon immer eine sehr nackte Person. Ich liebe es immer, mich auszuziehen. Ich war sehr frei, also dachte ich, ich könnte mich dafür auch bezahlen lassen", lachte der Star gegenüber 'Buzzfeed'.

Die Job-Idee ging über reine Träumerei hinaus: Er performte bei einer Bachelorette-Party, was zwar eine interessante Erfahrung für den Schauspieler war, aber nicht seine ausgefallenste Buchung. Die entstand aus einem Gefallen für einen Kumpel. Er strippte damals auf der Geburtstagsparty von dessen Oma. "Es war eine Überraschung", kicherte er. "Ich weiß nicht, wie sie dazu gekommen sind, aber sie zahlten mir 40 Dollar [ungefähr 30 Euro]. Ich war niemals wie Magic Mike. Ich ging einmal zu einem Vortanzen in einen Club, aber irgendwie habe ich den Job nicht bekommen. Ich denke nicht, dass ich ein guter Tänzer bin."

Der Misserfolg beeindruckte den Schauspieler jedoch nicht übermäßig - Pratt hatte immer gute Ideen, an Geld zu kommen. "Ich machte Autos von Leuten sauber, strich Wände an, arbeitete für meinen Vater, arbeitete in einem Burger-Laden, war Zimmerkellner, arbeitete bei der Snack-Bar eines Bingosaals", erinnerte er sich an seine vielen Jobs. "Ich habe auf Kinder aufgepasst und mähte Rasen; ich sammelte Brombeeren und verkaufte sie. Ich war als Kind immer sehr geschäftstüchtig. Ich habe immer versucht, einen Weg zu finden, Geld zu machen."

Damit macht er auch als Erwachsener weiter: Sein neuer Film 'Der Lieferheld - Unverhofft kommt oft' läuft am 5. Dezember in den deutschen Kinos an. Darin spielt Pratt einen Anwalt, der einen Mann vertritt, der herausfindet, dass er durch Samenspenden der biologische Vater von 533 Kindern ist. Obwohl sich das nach viel anhört, ist der Schauspieler selbst felsenfest davon überzeugt, dass diese Summe für einen Mann in mehreren Jahren durchaus machbar sei. "Das ist total realistisch", sagte er dazu. "Wenn ich nur ein Viertel meines Spermas einer Klinik spenden würde, könnte ich es immer noch tun. In meinen späten Teenagerjahren oder frühen Zwanzigern? Oh Gott, man hätte schon so viel Sperma bekommen, wenn man nur meine Wäsche gemacht, oder meine Laken gesäubert und meine Socken gewaschen hätte. Wenn ich darüber nachdenke, hätte ich durch mich selbst ein Vermögen machen können."

Nun hat es Chris Pratt auch ohne sein Sperma geschafft.

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