Chris Brown: Nach Autounfall ausgerastet?

Rapper Chris Brown soll nach einem Auffahrunfall im Mai die Unfallgegnerin mit seinem Verhalten in Angst und Schrecken versetzt haben.

Chris Brown (24) fing angeblich an zu "schreien und drehte echt durch", als er in einen Unfall mit Fahrerflucht verwickelt war.

Der Amerikaner ('Forever') wurde nach dem Autounfall im Mai wegen zweier Vergehen angeklagt: Er wird beschuldigt, auf einen Mercedes aufgefahren zu sein, an dessen Steuer eine Frau namens Olga Gure-Kovalenko saß, und soll sich danach geweigert haben, die korrekten Versicherungs- und Führerscheindaten auszuhändigen. Gure-Kovalenko hat 'TMZ' ein Videointerview gegeben, in dem sie beschrieb, was passierte, als sie nach dem mutmaßlichen Vorfall versuchte, ein Foto von dem Rapper und den Fahrzeugen zu machen. "Als ich ein Foto machte und ihn nach seinem Führerschein fragte, fing er an, mich anzuschreien, und drehte echt durch. Und er nannte mich eine Schl***e", erzählte die Russin der Webseite. Sie fügte hinzu, dass der Musiker höflich gewesen sei bis zu dem Zeitpunkt, als sie das Foto machte. Seine On/Off-Freundin Karrueche Tran befand sich mit dem Hip-Hopper in dessen Wagen und versuchte, ihn zu beruhigen. Sie soll ihm eingetrichtert haben, weder Gure-Kovalenko noch deren Handy anzufassen.

Wie die Unfallgegnerin weiter ausführte, habe sie den Star um seinen Führerschein und seine Versicherungsdaten gebeten, doch die Liebste des Sängers habe ihr stattdessen ihre eigenen Dokumente überreicht. Daraufhin unterstellte Gure-Kovalenko, dass man ihr eine "abgelaufene Versicherung" für einen Lamborghini gegeben hätte, obwohl Brown einen Range Rover fuhr. "Du bist eine Schl***e! Was glaubst du, wer du bist, Schl***e? Glaubst du, wenn du einen Mercedes fährst, hast du also Geld, Schl***e?", soll der Entertainer angeblich gewütet haben.

Während die Mercedesfahrerin darauf beharrt, dass sie nie den Führerschein von Brown in der Hand hatte, behauptet dessen Anwalt Mark Geragos, dass sie die Dokumente des Stars sehr wohl bekommen habe.

Wie die Frau gegenüber der Webseite hinzufügte, habe ihr der Vorfall Angst gemacht, da es ihr erster Autounfall gewesen sei und sie sich nicht in ihrem Heimatland befand. Außerdem bezeichnete sie den R'n'B-Sänger als "furchteinflößend", weil er "viele Tattoos" hat und sie "nicht wusste, dass er eine Berühmtheit ist". Ihr Blutdruck hätte sich erhöht und sie sei "emotional" gewesen.

Es ist weithin berichtet worden, dass der Künstler des Unfalls mit Fahrerflucht und Fahrens ohne Führerschein beschuldigt wurde. Diese Anklagepunkte können mit bis zu zwölf Monaten Haft geahndet werden. Da sich der Sänger jedoch nach seines tätlichen Angriffs auf seine Exfreundin Rihanna (25, 'Diamonds') im Jahr 2009 noch immer auf Bewährung befindet, könnte er sich einer vierjährigen Haftstrafe gegenüber sehen.

Der Chartstürmer hat sich bereits auf Twitter geäußert und das rechtliche Prozedere scharf kritisiert. "Es ist keine Unfallflucht, wenn du aus deinem Auto steigst, Informationen austauschst (wobei keines der Autos beschädigt wurde). Das hier ist wirklich lächerlich. Sie kontaktierte die Polizei und dachte an einen Zahltag von Chris Brown, als ich der korrekten Vorgehensweise folgte", schrieb der Künstler wütend.

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