Charlie Sheen In der Jury unerwünscht

Charlie Sheen
© CoverMedia
Die Bürgerpflicht von Schauspieler Charlie Sheen, als Geschworener aufzutreten, wurde beendet, bevor er auch nur einem Prozess beiwohnte

Charlie Sheen, 48, durfte nicht als Geschworener fungieren - und dass, wo er sich doch schon so gefreut hatte. Am Dienstag erschien der Schauspieler ('Anger Management') bei einem Gericht in Los Angeles, da er als Geschworener geladen worden war. Wie 'TMZ' berichtete, schaffte es der Komiker aber nicht in den Gerichtssaal. Sheen wird darüber aller Wahrscheinlichkeit nach enttäuscht sein, bei seiner Ankunft erklärte er, er wolle einen "Fall mit mehrfachem Mord, irgendetwas wirklich Interessantem" verhandeln, bremste sich allerdings: "Aber jeder ist unschuldig, bis das Gegenteil bewiesen ist, nicht wahr? Jedenfalls war das mal so, oder?" Auf Twitter veröffentlichte der Spaßvogel später ein Foto seines Jury-Ausweises und schrieb dazu: "Ich warf einen Blick auf den Typen und wusste sofort: Fehlprozess."

Aus seiner Suche nach Gerechtigkeit wurde also nichts: Nachdem Charlie Sheen den Tag im Aufenthaltsraum der Geschworenen verbracht hatte, wurde ihm ein Zertifikat in die Hand gedrückt, das beweist, dass er seiner Bürgerpflicht nachgekommen ist, er selbst wurde nach Hause geschickt. Warum er nun doch nicht auf der Jurybank Platz nehmen durfte, ist unbekannt.

Dafür konnte sich der umtriebige Star, der aktuell mit drei Frauen zusammenlebt, jüngst über ein anderes Dokument freuen. Seine ehemalige Highschool verlieh ihm sein Abschlusszeugnis. Vor 30 Jahren fehlten dem Frauenheld anderthalb Punkte für den Abschluss an der Schule in Santa Monica, aber die holte der Serienstar mittlerweile mit gemeinnütziger Arbeit rein: "Tja, er spendet der Schule einen Haufen Kohle und tut viel für die Gemeinde, es macht absolut Sinn, es ihm einfach zu verleihen,", verteidigte der Baseball-Trainer der Schule die Entscheidung. Charlie Sheen selbst meinte, er wolle mit seinem Highschool-Abschluss die unselige Kette durchbrechen, Dinge nie zu Ende zu bringen.

CoverMedia

Mehr zum Thema


Gala entdecken