Carrie Fisher: Ihr "Star Wars: Episode VIII"-Dreh beendet

Schauspielerin Carrie Fisher konnte die Arbeit an "Star Wars: Episode VIII" vor ihrem Tod noch beenden. Andere Projekte dagegen nicht.

Der Schock über den unerwarteten Tod von Carrie Fisher (1956-2016) am Dienstagmorgen sitzt immer noch tief. Vielleicht ist es da ein kleiner Trost für ihre Fans, dass die US-Schauspielerin die Dreharbeiten am Kinofilm "Star Wars: Episode VIII" (Disney/LucasFilm) noch beenden konnte. Gedreht wurde von Februar bis Juli 2016. Der achte Teil - der zweite Film der dritten Trilogie - der Sternen-Saga unter der Regie von Rian Johnson, 43, soll im Dezember 2017 in den Kinos starten. Hier wird Fisher wohl zum letzten Mal in der Rolle zu sehen sein, die sie einst berühmt machte: Prinzessin Leia Organa.

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Doch die Schauspielerin und Drehbuchautorin war auch sonst gefragt und so gibt es einige andere Film- und Fernsehprojekte, die nun ohne sie auskommen müssen. Wie "Variety.com" weiter meldet, handelt es sich dabei zum Beispiel um ihre wiederkehrende Rolle in der Comedy-Serie "Catastrophe" (Amazon/Channel 4). Nach den Dreharbeiten zu dieser Serie erlitt Fisher auf dem Rückflug von London nach Los Angeles einen schweren Herzinfarkt. An dessen Folgen starb sie am 27. Dezember 2016 in L.A.

Und auch in der US-Zeichentrickserie "Family Guy" (Fox) hatte Carrie Fisher eine wiederkehrende Rolle als Stimme von Angela, Chefin der Brauerei, in der Peter Griffin (gesprochen von Seth MacFarlane) arbeitet. Bei dem Fantasy-Film "Wonderwell", 2017, der in der Modewelt spielt, war Carrie Fisher ebenfalls für eine Rolle vorgesehen.

Eine neue Dokumentation, "Bright Lights: Starring Carrie Fisher and Debbie Reynolds", soll beim anstehenden "Palm Springs Film Festival" Anfang Januar und beim US-Sender "HBO" im März gezeigt werden. Carrie Fisher war die Tochter von Schauspielerin, Sängerin und Tänzerin Debbie Reynolds (84, "Singin' in the Rain") und Sänger Eddie Fisher (1928-2010, "Bundle of Joy"), die von 1955 bis 1959 miteinander verheiratet waren.

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