Carmen Geiss Schwache Antwort auf den Shitstorm


Urlaubsfotos aus dem Slum - das hat Carmen Geiss einen Shitstorm eingebracht. Die Antwort des TV-Sternchens machte die Sache nicht besser.

Die Frage, was genau die Geissens in ihrem Winterurlaub in einem kolumbianischen Slum machen, mag weltpolitisch von eher geringer Bedeutung sein. Auf Facebook erhitzte sie am Dienstag dennoch die Gemüter. Denn Carmen Geiss, 50, hatte auf ihrem offiziellen Account fröhliche Urlaubsfotos aus einem Armenviertel in der Millionenstadt Cartagena gepostet - und erntete einen veritablen kleinen Shitstorm. Auch um eine Antwort war Geiss nicht verlegen. Leider taugte die nicht wirklich, um die Wogen zu glätten.

Als "niveaulos", "peinlich" oder gar "erbärmlich" hatten Kommentatoren die Fotos bezeichnet. "Andere Menschen wie Tiere im Zoo behandeln, nur weil man es dicke hat", ätzte ein User. Carmen Geiss postete als Retourkutsche einen simplen Spruch: "Neid und Eifersucht sind Krankheiten - ich wünsch' euch gute Besserung."

Resultat der Aktion: Knapp 1.000 Kommentare binnen drei Stunden, also etwa noch einmal soviele wie unter den ursprünglichen Fotos - und eine selbst für Facebook-Verhältnisse stark ungemütliche Diskussion zwischen Geissens-Fans und Kritikern der Slum-Schnappschüsse. Während die eine Fraktion den "starken Konter" lobte, erkannte die andere eher eine Themaverfehlung. Vielleicht nicht ganz zu unrecht. "Solche Fotos und Kommentare gehen einfach nicht und sind absolut unpassend. Ganz alleine darum geht es", erklärte ein User noch einmal den Streit.

SpotOnNews

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