Carey Mulligan: Die Filmschönheit von nebenan

Hollywoodstar Carey Mulligan achtet penibel darauf, nie den Bezug zur realen Welt zu verlieren

Carey Mulligan, 29, ist es wichtig, nicht die Augen vor den Problemen der Welt zu verschließen.

Die Kinoschönheit ("An Education") führt trotz ihres aufregenden Berufs ein recht ruhiges Leben mit ihrem Ehemann Marcus Mumford, 27,, dem Sänger der Band Mumford and Sons ("Hopeless Wanderer").

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©Gala

Tummelt sie sich nicht gerade an einem Filmset, ist es der Engländerin wichtig, sich für die Menschen stark zu machen, die nicht so viel Glück im Leben hatten wie sie selbst. Beispielsweise setzt sie sich für "War Child" ein, eine Wohltätigkeitsorganisation, die Kinder schützt, die in Kriegsgebieten aufwachsen.

"Auf nicht geringe Art hilft es bei der Perspektive auf die Dinge, die ich aber immer schon hatte. Keiner aus meiner Familie arbeitet in der Filmindustrie. Ich werde ständig daran erinnert, dass der Rest der Welt nicht so ein Glück wie ich hat - ein glücklicher Mensch, der ganz okay schauspielert. Ich habe ein wundervolles Leben und einen netten Job und alles läuft gut für mich, aber ich vergesse nie die Teile der Welt, die zu kämpfen haben. Wenn ich also Zeit habe, recherchiere ich das und rede darüber", beschrieb Carey im Interview mit "elle.com".

Neben Kindern in Kriegsgebieten setzt sich die BAFTA-Preisträgerin auch für Frauenrechte ein und bezeichnet sich selbst als Feministin. Was sie ärgert ist, dass dieses Wort ist der letzten Zeit zu einem "Tabu" und irgendwie "schmutzig" geworden ist.

Da vertritt die Darstellerin eine klare Meinung: "Die Star-Kultur hat die Leute dazu gebracht, Angst zu haben, ihre Meinung zu äußern, weil niemand etwas Falsches sagen möchte, aber ich bin glücklich damit, mich eine Feministin zu nennen!"

Carey Mulligan findet es immer schön, wenn sich die Menschen für ihre philanthropische Arbeit interessieren, glaubt aber, dass man dafür auch ein wenig die Werbetrommel rühren muss: "Die Leute werden das nicht unbedingt als erstes fragen, manchmal ist es wahrscheinlicher, dass man nach seinen Hautpflege-Ritualen gefragt wird", seufzte sie.

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