Campino Musik für alle Generationen 

Campino
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Sänger Campino ist stolz darauf, dass er und die Toten Hosen Fans aus allen Generationen verbinden

Campino (51) ist froh, seine Musik einem breiteren Publikum geöffnet zu haben.

Vor 47.000 jubelnden Fans gaben die Toten Hosen ('Alles Liebe') am Wochenende in Düsseldorf nach anderthalb Jahren das letzte Konzert ihrer Deutschlandtour. Im Laufe ihrer 'Krach der Republik'-Konzertreihe gaben die Rocker 62 Konzerte in 41 Städten vor mehr als einer Millionen Fans. Im Publikum der Toten Hosen sind alle Altersklassen vertreten - junge Fans, aber auch noch viele Anhänger aus den alten Zeiten. Das macht Campino stolz, wie er im Interview erklärte, auch wenn er mit diesem generationsübergreifenden Element die Hardcore-Fans vergrault habe: "Ich würde es bedauern, wenn ich weiter nur in dieser Clique von damals rumhängen würde. Es war zwar leidenschaftlich, nach dem Motto: 'Wir gegen den Rest'. Aber auf lange Sicht geht das nicht gut, man verliert zu viele wichtige Dinge aus dem Blick. Dass ich mich geöffnet habe und bereit bin, mich auf andere Menschen einzulassen, hat mein Leben wahnsinnig bereichert", sagte er gegenüber 'bild.de'.

Auch wenn sie früher nie ihre Szene verlassen wollten, erkannten die Musiker, dass sie nur so weiter erfolgreich sein konnten: "Generationenverbindend zu sein, ist unsere einzige Chance, zu überleben. Früher wollten wir in unserer Szene bleiben. Wir konnten das Lebensgefühl aber nicht konservieren und festhalten."

Und wie sieht es mit Ermüdungserscheinungen nach so viel Konzerten aus? "Das ist alles nicht so dramatisch, wir haben von Januar bis März eine Pause machen dürfen. Das war genug Zeit, um den Akku aufzuladen. Außerdem werden wir so von der Euphorie getragen, dass wir den Stress gar nicht merken. Ähnlich wie bei einem Fußballspieler, der die Saison bis zum Ende durchzieht. Danach braucht es dann ein bisschen Zeit, um festzustellen, wie es einem geht", berichtete Campino auf 'ruhrnachrichten.de'.

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