Bruce Dickinson: Er spricht über den Kampf gegen den Krebs

Eine schwere Zeit liegt hinter Iron Maiden-Frontmann Bruce Dickinson. Jetzt sprach er über seinen Kampf mit dem Krebs.

Im Februar 2015 überbrachten die Jungs von Iron Maiden ("Can I Play with Madness") ihren Fans die schlechte Nachricht: Sänger Bruce Dickinson, 57, war an Hals- und Kopfkrebs erkrankt. Im Interview mit der "Bild"-Zeitung berichtet dieser jetzt davon, wie sich sein Leben nach der Diagnose im vergangenen Dezember verändert hat und wie er es schaffte, den Krebs zu besiegen. Nach dem ersten Schock habe ihm vor allem der Therapie-Plan seines Arztes Mut gemacht. Der Gedanke an seine Band-Kollegen und die Fans habe ihn auch immer begleitet.

"Zum Glück hatte ich das neue Album "Book of Souls" schon eingesungen", sagt der Sänger. Die Absage der kompletten für dieses Jahr geplanten Tour sei allerdings nicht zu vermeiden gewesen. Eine Gesangspause von bis zu einem Jahr hatten ihm die Ärzte verschrieben. "Diese Ehrlichkeit war hart, aber genau richtig", gesteht Dickinson rückblickend. Inzwischen hat er die Bestrahlung gut überstanden und bei einem Check konnten keine Tumore mehr festgestellt werden. Trotzdem hat die Krankheit die Heavy-Metal-Legende verändert.

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Durch die harte Therapie habe er einige Kilogramm abgenommen, erklärt Dickinson. "Ich sehe es daher als ein ungewolltes Abnehm-Programm." Seine Stimmbänder seien zum Glück nicht beschädigt worden, nur die Schleimhäute bräuchten noch etwas Zeit, sich zu erholen. "Selbst der Doktor war freudig überrascht, wie schnell das alles ging", so der Iron-Maiden-Frontmann. Genau wie seine Fans hofft er jetzt, dass der Krebs nicht zurückkommt.

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