Brad Pitt Knatsch mit "Paramount"

Brad Pitt
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Schauspieler Brad Pitt soll angeblich einen Vertrag mit der Produktionsfirma "Paramount" gebrochen haben

Die Chefetage von Paramount wirft Brad Pitt, 49, offenbar Vertragsbruch vor. Laut 'The Hollywood Reporter' soll der Filmstar ('Interview mit einem Vampir') - der auch der Besitzer von "Plan B Entertainment" ist - mit den Paramount-Studiobossen wegen des Spielfilms '12 Years a Slave' im Clinch liegen. Wie das Branchenblatt berichtet, sei die Firma darüber verärgert, dass "Plan B" einen Deal zurückgezogen hat, der die Erstoption auf die Finanzierung und den Verleih des Steve-McQueen-Streifens bietet. Stattdessen habe "New Regency" die Gelegenheit ergriffen und bei der Co-Finanzierung sowie dem Verleih des Films zugeschlagen.

Das Werk basiert auf den Memoiren von Solomon Northup und erzählt die Geschichte eines freien Afro-Amerikaners in Washington, D.C., der in den 1840er Jahren in die Sklaverei verkauft wurde. Neben Pitt sind in dem Film auch Chiwetel Ejiofor (36, '2012') und Michael Fassbender (36, 'Shame') zu sehen. Der Streifen spielte bislang schätzungsweise knapp zweieinhalb Millionen Euro ein.

Sprecher für Pitt, "Paramount" sowie "Plan B" haben sich bislang zu den Berichten nicht geäußert. Es heißt jedoch, die Beziehung des Schauspielers zu der Produktionsfirma sei in den vergangenen Monaten immer angespannter geworden. "Laut eines Insiders, der die Situation kennt, steht es Pitt zwar frei, Rollen in Filmen anderer Studios anzunehmen und als Produzent einzustehen, ohne Paramount zu beteiligen. Doch die Meinung des Studios ist klar: Pitts Firma sollte Paramount eine Gelegenheit geben, sich an Projekten, die Plan B entwickelt, zu beteiligen", berichtet 'The Hollywood Reporter'. "Paramount erwägt nun, ob ein Verstoß vorliegt und wenn ja, welche Schritte eingeleitet werden sollten." Brad Pitt gründete "Plan B" 2003 gemeinsam mit seiner damaligen Ehefrau Jennifer Aniston (44, 'Friends'). Nach ihrer Scheidung wurde er 2006 alleiniger Eigentümer, ein weiterer Mitbegründer hatte die Firma bereits 2005 verlassen.

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