Bill Cosby: Klage wird nicht fallen gelassen

Bill Cosby drohen mehrere Jahre Haft. Ein Gericht lehnte es ab, ein Strafverfahren gegen ihn wegen sexueller Nötigung einzustellen.

Ein Gericht in Pennsylvania hat am Mittwoch entschieden, dass ein Strafverfahren gegen Bill Cosby, 78, wegen sexueller Nötigung nicht eingestellt wird, wie unter anderem "Page Six" berichtet. In dem Fall aus dem Jahr 2004 wird der Entertainer von einer Universitätsangestellten beschuldigt, ihr Tabletten gegeben und anschließend sexuell angegriffen zu haben. Im Fall einer Verurteilung drohen Cosby mehrere Jahre Haft.

Die Entscheidung des Richters fiel nach zweitägigen Anhörungen, in denen Cosbys Verteidigung sich auf einen Staatsanwalt berufen hat - der hatte dem Schauspieler im Februar 2005 angeblich zugesagt, dass der Fall nicht weiter verfolgt werde. Das sah das Gericht jetzt anders. In dem Fall gab es eine Zivilklage, 2006 kam es zu einer finanziellen Einigung der beiden Parteien, über die Summe ist nichts bekannt. Cosby behauptet, der Sex wäre einvernehmlich gewesen. Der Staatsanwalt sah damals angeblich die Beweislage als zu dünn an, um ein Strafverfahren zu eröffnen.

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