Beyoncé Knowles: Einigung mit Videospiel-Produzenten

Superstar Beyoncé Knowles konnte sich mit einer in New York ansässigen Videospiel-Firma einigen, die die Sängerin auf rund 75 Millionen Euro verklagte.

Beyoncé Knowles (31) hat einen Rechtsstreit mit einem Videospiel-Entwickler über rund 75 Millionen Euro beigelegt.

Die R'n'B-Grazie ('Single Ladies (Put a Ring on It)') war im Jahr 2010 von dem Manhattaner Unternehmen Gate Five verklagt worden. Laut den 'New York Daily News' hatte die Firma behauptet, dass sie mit der Sängerin einen Multi-Millionen-Dollar-Vertrag abgeschlossen hätten, um an einem interaktiven Tanz-Spiel namens 'Starpower: Beyoncé' zu arbeiten, bei dem die Gamer die Musikerin hätten imitieren sollen und "von der Sängerin in ihrer Stimme Lob für ihre Moves bekommen oder Ratschläge, wie man sich verbessern kann".

Daniela Katzenberger

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Daniela Katzenberger
Daniela Katzenberger zeigt mit Lucas Cordalis eine Hebefigur im Wasser.
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In der Klage hieß es, dass Knowles im Dezember 2010 aus dem Vertrag ausgestiegen sei und somit 70 Leute während der Weihnachtsfeiertage arbeitslos gemacht und Gate Five Millionen an verlorener Recherche und Entwicklung gekostet habe. Die Anwälte der Firma behaupteten auch, dass die Künstlerin in letzter Minute "halsabschneiderische" Forderungen gestellt habe. Die Anwälte der Amerikanerin argumentierten dagegen, dass Beyoncé Knowles abgesprungen sei, nachdem das Unternehmen seine Geldgeber verloren habe und nachdem neue Investoren entschieden, dass ein ihr zugesicherter Anteil in Höhe von 40 Prozent zu hoch sei.

Nun entschied der Star, die Angelegenheit im Stillen beizulegen. Eine Webseite des Manhattan Supreme Court wies am Freitag darauf hin, dass ein Deal zustande gekommen sei, die Konditionen der Einigung wurden jedoch nicht bekannt gegeben. Bislang haben sich weder Beyoncé Knowles noch Gate Five öffentlich zu dem Fall geäußert.

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