Benedict Cumberbatch Plädoyer für eine geheimnisvollere Welt

Benedict Cumberbatch
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Schauspieler Benedict Cumbernatch mag es nicht, wenn Filmzuschauer alles vorher wissen wollen.

Benedict Cumbernatch (36) findet, dass es in unserer Welt nur noch wenig "Geheimnisvolles" gibt.

Der Schauspieler ('Sherlock'), der im neuen Film 'Star Trek into Darkness' den Bösewicht John Harrison spielt, mag es, wenn das Publikum ein wenig herumrätseln muss; es ist schade, wenn Zuschauer alles sofort wissen wollen, findet er.

"Geheimnisvolles ist selten heute, oder? Es ist gibt nicht mehr viele Rätsel in der modernen Welt", sinnierte er im Gespräch mit 'Entertainment Weekly'. "Ich selbst sehe gern etwas wie 'Super 8', wo ich die Geschichte nicht kenne und dann von ihr verzaubert werde ... [aber] wir leben in der modernen Welt, die übersättigt ist und wo alle Leute, besonders Trekkies, alles vorher wissen wollen, statt es selbst zu erleben. Das finde ich seltsam. Das erinnert mich an ein Kind, das eine Schachtel mit Schokolade hat und nicht weiß, was gut für es ist. Es ist drei und ihm wird immer schlechter, während es weiter isst ... und dann ist die Schokolade weg."

Cumbernatch spielt in dem Film, der im Mai in die Kinos kommt, an der Seite von Chris Pine (32, 'Die Hüter des Lichts'), der als James T. Kirk zu sehen ist, und ergatterte die Rolle erst kurz vor Drehstart; seine einminütige Probedarbietung hatte er per iPhone aufgenommen, aber er ist überzeugt, dass auch sein Image als Brite ihm geholfen haben könnte, ausgewählt zu werden.

"Es gibt eine lange Tradition von britischen Schauspielern, die Bösewichte spielen, ich weiß nicht, was ich sonst dazu sagen soll. Ich will das nicht andauernd machen, aber ich habe mich sehr gefreut, dass es dieses Mal geklappt hat", grinste Benedict Cumbernatch.

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