Ben Kingsley: Hollywood braucht mehr Regisseurinnen

Ben Kingsley würde sich mehr weibliche Regisseure wünschen. In einem Interview erklärt er, warum Frauen so wichtig für diesen Beruf sind.

Sir Ben Kingsley, 71, würde gerne mehr Frauen auf den Regiestühlen Hollywoods sitzen sehen. "Es ist ein Jammer", sagte der "Gandhi"-Darsteller im Interview mit der "Welt am Sonntag". Eine Erklärung dafür, dass es in der US-Filmhochburg so wenige weibliche Regisseure gebe, habe Kingsley leider nicht. "Dabei bräuchten wir viel mehr Regisseurinnen. Sie sehen die menschlichen Verhaltensmuster aus ganz anderen Blickwinkeln als Männer." Das sei auch gut so, denn Frauen und Männer "sind nun mal verschieden."

Verletzlichkeit als Vorzug

Justin Timberlake und Jessica Biel

Moderatorin sieht "Ehe in Scherben"

Justin Timberlake, Jessica Biel: Ehe in Scherben?
Jessica Biel und Justin Timberlake: Wirklich alles wieder in Ordnung nach seiner Entschuldigung?
©Gala

Kingsley neuester Film, "Learning to Drive - Fahrstunden fürs Leben", wurde von einer Frau inszeniert. Bereits zum zweiten Mal arbeitete der Hollywood-Schauspieler mit der katalanischen Regisseurin Isabel Coixet (55, "Elegy oder die Kunst zu lieben") zusammen. "Isabel ist besonders begabt, wenn es darum geht, männliche Verletzlichkeit zu zeigen", so Kingsley. Diese käme dann eher als ein Vorzug und nicht als negative Eigenschaft hervor.

In "Learning to Drive - Fahrstunden fürs Leben" spielt der 71-Jährige einen indisch-stämmigen Taxifahrer, der einer verlassenen New Yorker Schriftstellerin (Patricia Clarkson) das Autofahren beibringt. Der Film wird Anfang August in die Kinos kommen.

Themen

Erfahren Sie mehr:

Star-News der Woche