Barack Obama "Das ist kein Reality-TV"


Barack Obama setzte sich mal wieder in eine US-Talkshow - dieses Mal begrüßte ihn Jimmy Fallon in "The Tonight Show".

US-Präsident Barack Obama, 54, macht sich offenbar Sorgen um den politischen Gegner: Er hoffe, die Republikaner nehmen nach diesem Kandidatenrennen ein paar Änderungen vor, sagte er laut US-Medienberichten Moderator Jimmy Fallon, 41, in dessen "The Tonight Show". Das gesamte Interview wird am heutigen Donnerstag ausgestrahlt.

Obama wünscht sich demnach ein "gesundes Zwei-Parteien-System". "Und man will einen republikanischen Kandidaten, der den Job machen könnte, wenn er gewinnt." Obama wolle das amerikanische Volk zudem daran erinnern, dass der Job des US-Präsidenten "ernsthaft" sei. "Das ist kein Reality-TV", sagte er in Anspielung auf den Kandidaten der Republikaner, Donald Trump, 69, der auch mit TV-Shows wie "The Apprentice" bekannt wurde. Deutsche Fernsehzuschauer können das Highlight am Freitag, 10. Juni 2016, um 23.30 Uhr in Einsfestival mitverfolgen.

Nicht der erste Auftritt in einer US-Talkshow

Es ist nicht Obamas erster Auftritt in einer US-Talkshow. Fallons Vorgänger, Jay Leno, 66, hatte der US-Präsident dreimal besucht. Seine Schlagfertigkeit bewies Obama aber auch schon bei anderen Talkshow-Auftritten. In der Show "Between two Ferns" von "Hangover"-Star Zach Galifianakis, 46, antwortete der US-Präsident beispielsweise auf die Frage, ob er sich eine (gesetzlich nicht mögliche) dritte Amtszeit vorstellen könne: "Das wäre wie der dritte "Hangover"-Film. Der lief ja auch nicht so toll, oder?"

Sein Show-Talent stellte Obama zuletzt außerdem in einem Video unter Beweis, das in wenigen Stunden ein viraler Hit wurde: In dem satirischen Beitrag witzelte Obama über die Zeit nach seiner Präsidentschaft. Kurzerhand ernannte er sich vom "Commander in Chief" (Oberbefehlshaber der US-Streitkräfte) zum "Couch Commander". Weitere Ideen kamen ebenfalls zur Sprache, so zum Beispiel der Trainerposten bei einer Basketball-Mannschaft.

SpotOnNews


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