Ashton Kutcher: Beziehungen bleiben künftig privat

Schauspieler Ashton Kutcher gestand, dass er es "auf die harte Tour lernen" musste, dass man seine Beziehungen lieber nicht öffentlich auslebt.

Ashton Kutcher (35) musste auf die "harte Tour" lernen, dass man Beziehungen besser privat hält.

Der Hollywoodstar ('Two and a Half Men') trennte sich im November 2011 nach sechsjähriger Ehe von Darstellerin Demi Moore (50, 'Die Akte Jane'). Während seiner gemeinsamen Zeit machte das Paar oft Schlagzeilen wegen der privaten Fotos und Nachrichten, die es sich gegenseitig über Twitter schickte. Mittlerweile datet der Frauenschwarm seit acht Monaten die Schauspielerin Mila Kunis (29, 'Black Swan') und hat sich während dieser Zeit erkennbar diskreter verhalten. "Wissen Sie, ich habe auf die harte Tour gelernt, wie wichtig Privatsphäre ist", erklärte der Star vorsichtig im Gespräch mit 'Elle.com'. "Und ich habe gelernt, dass es viele Dinge in deinem Leben gibt, die wirklich davon profitieren, privat zu bleiben. Beziehungen gehören dazu. Und ich werde alles in meiner Macht Stehende tun, um diese Beziehung privat zu halten."

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Eine der schweren Lektionen lernte der Frauenschwarm durch sein Stelldichein im Hard Rock Hotel in San Diego im Jahr 2011. Er traf sich damals mit einer Amtshilfe, die anschließend ihre Geschichte an die Klatschpresse verhökerte. Der Leinwandheld machte deutlich, dass diese Erfahrung ihre Spuren bei ihm hinterlassen und seine Sichtweise auf Privatsphäre verändert habe. "Wenn man berühmt wird, fängt man an, an den Absichten der Menschen zu zweifeln, denen man näher kommt. Weil ich denke, dass es einen künstlichen Wert gibt, der dem Ruhm zugeschrieben wird - die Leute wollen nichts tun. Sie wollen einfach nur berühmt sein. Und daher denke ich, dass man ein natürliches Misstrauen dafür entwickelt. Und, wisst Ihr, ich bin ein kleines bisschen naiv in Bezug darauf, Menschen zu vertrauen - mit der Vorstellung, wenn man teilt und den Leuten gibt, dass sie im Gegenzug deine Privatsphäre respektieren werden", fuhr er fort. "Leider ist das nicht der Fall."

Seine derzeitige Partnerin traf Kutcher vor über 15 Jahren, als sie beide zusammen in der TV-Serie 'Die wilden Siebziger' auftraten. Die Beziehung der Turteltauben wurde mit der von Highschool-Freunden verglichen, die erst später bemerken, dass die Liebe die ganze Zeit vor ihrer Nase war. Darauf reagierte der Filmstar damit, dass die Menschen denken können, was sie möchten: "Die Leute werden die Lücken füllen, wie immer sie wollen", erklärte er widerwillig.

Aus der Karriere des Schauspielers ziehen viele Menschen Rückschlüsse über ihn als Person. Der Amerikaner wird oft für alberne Netter-Kerl-Rollen gecastet, behauptete jetzt jedoch, dass er gelernt habe, die niedrigen Erwartungen der Leute zu seinem Vorteil zu nutzen. "Die Leute füllen die leeren Stellen ziemlich schnell aus. Sie sagen: 'Oh mein Gott, er ist in der Serie und [spielt] dumm, also muss er dumm sein.' Ich kann das nicht kontrollieren, noch versuche ich es oder will ich es", betonte er. "Es liegt etwas Vorteilhaftes darin, wenn die Leute deinen Intellekt unterschätzen, insofern, dass dir eine Menge offenbart wird. Sie vermuten, dass du nicht weißt, wovon du sprichst, und dann plötzlich tust du es. Dann hast du Informationen, die du normalerweise nicht haben würdest."

Anfang dieses Sommers wird der Darsteller einen Karriereschritt wagen, der sein öffentliches Image verändern könnte. Der Serienschönling wird als anerkanntes Genie in 'Jobs' zu sehen sein - ein heiß erwartetes Biopic über den verstorbenen Gründer der Computerfirma Apple, Steve Jobs (†56). Diese neue und wichtige Rolle nahm Ashton Kutcher auch sehr ernst: "Es war etwas, vor dem ich Angst hatte, es zu tun. Das zeigte mir, dass es eine gute Sache war."

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