Arne Dahl: Polizisten-Beruf wäre ihm zu langweilig

Wenn man seine Bücher liest, kann man es kaum glauben, aber Autor Arne Dahl behauptet, ein Leben als Polizist sei ziemlich langweilig.

Arne Dahl (53, "Falsche Opfer") schreibt in seinen Büchern zwar ausführlich über das Leben als Kommissar, selbst würde ihm der Job allerdings keinen Spaß machen. Seine überraschende Erklärung gegenüber dem Magazin "Stern Crime": Es wäre ihm schlicht und einfach zu langweilig. "Beim Schreiben veredeln wir Autoren den Arbeitsalltag der Ermittler natürlich enorm. Wir picken uns die Rosinen heraus", erläutert der Schwede.

Das Zeug zum Detektiv hätte er seiner Meinung nach aber gehabt, denn der Kontakt mit Leichen sei für ihn kein Problem. Das wisse er seit seinem Studium, als er nebenbei als Nachtwärter im Krankenhaus gearbeitet hat und "sehr viele Leichen" gesehen habe. Einen Job fände er aber noch schlimmer als den des Polizisten: "Was ich gar nicht wollte, wäre eine Arbeit bei der Spurensicherung." Wie gut, dass er Schriftsteller geworden ist.

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