Annette Frier: Dann eben Komödiantin!

Die Fernseh-Anwältin Annette Frier findet es nicht mehr schlimm, als Komödiantin bezeichnet zu werden

Annette Frier, 40, wehrt sich heute nicht mehr vehement dagegen, wenn sie von Menschen in eine Schublade gesteckt wird.

Das hat die Schauspielerin ("Hinter Gittern - Der Frauenknast") auch gar nicht mehr nötig, der Erfolg spricht für sich: Heute startet die fünfte und letzte Staffel der Erfolgsserie "Danni Lowinski", in der sie fünf Jahre lang die titelgebende Power-Anwältin verkörperte, die den kleinen Leuten hilft. Im Interview mit "Der Tagesspiegel" verriet die Frohnatur, dass sie es sich abgewöhnt habe, sich über die Typisierungen der Menschen zu ärgern. "Früher habe ich schon versucht gegen Schubladen anzusteuern. Comedian war auch einfach die falsche Berufsbezeichnung. Spätestens mit der Rolle Danni Lowinski hat sich das ganze Thema für mich aufgelöst. Und wenn die Leute unbedingt eine Schublade brauchen, kann ich mit der Bezeichnung Komödiantin gut leben. Es gibt Schlimmeres."

Kristina Vogel

Nach der Querschnittslähmung hat sie große Ziele

Die ehemalige Bahnradsportlerin Kristina Vogel.
Kristina Vogel erlebt nach ihrem Unfall das "Jahr der ersten Male". Im GALA-Interview macht sie deutlich, wie wertvoll jeder einzelne Moment ist.
©Gala

Auch gibt es für die Kölnerin Schlimmeres als die magische Alterszahl 40, die vielen Frauen die Sorgenfalten ins Gesicht treibt. Speziell für Schauspielerinnen ist dies schwierig, da sie in ihrem Job oftmals durch junges Gemüse ersetzt werden. Doch auch diesem Klischee-Denken nehme sich die Blondine nicht an: "Gar nicht. Ich glaube, ich bin an einem sehr schönen Punkt von Narrenfreiheit in meiner Karriere angekommen. Selten ging es mir so gut wie jetzt, was die berufliche Freiheit angeht. Es ist überhaupt nicht der Zeitpunkt, Angst zu haben vor Null-Beschäftigung. Ich habe nicht vor, mit 40 in Rente zu gehen."

Was dann auf ihrer To-do-Liste wohl steht? Vermutlich ist das regelmäßige Treffen mit den alten "Danni Lowinski"-Kollegen in ihrem Terminkalender dick markiert. Im Interview mit "TV Spielfilm" sagte die Hauptdarstellerin der Hit-Serie dazu: "Wir haben einen Stammtisch gegründet und treffen uns jetzt alle zwei bis drei Monate in Köln." Schließlich standen die TV-Darsteller fünf Jahre gemeinsam vor der Kamera - da mussten natürlich Tränen getrocknet werden. "Es ist schon ein wenig so, als ob eine Beziehung zu Ende geht. Das ging uns allen zu Herzen", gestand Annette Frier.

Themen

Erfahren Sie mehr:

Star-News der Woche