Annette Frier: "Ich bin ein Dinosaurier"

Für Fernsehstar Annette Frier sind die sozialen Medien nichts und sie warnt vor der Macht, die Facebook & Co. haben können.

Annette Frier (39) kann mit Facebook nichts anfangen.

Die TV-Schauspielerin ('Danni Lowinski') ist heute Abend im Film 'Nichts mehr wie vorher' zu sehen, der an den Fall der ermordeten Lena (†11) aus Emden aus dem Jahr 2012 angelehnt ist. Frier spielt darin die Mutter des vermeintlichen Vergewaltigers, der von Jonas Nay (23, 'König von Deutschland') verkörpert wird. In dem Streifen wird über soziale Netzwerke eine Hetzkampagne gegen den vermeintlichen Täter forciert und organisiert.

Harter Tobak, der auch die Schauspielerin beim Dreh nicht kalt gelassen hat. So warnte sie vor der Macht, die das Internet haben kann. "Die sogenannten sozialen Medien können zu unglaublichen Beschleunigern mutieren, durch die Gehässigkeiten, Verleumdungen und Gemeinheiten auf anonyme Weise verbreitet werden", so der TV-Star im Gespräch mit 'Express.de'. Sie selbst sei nicht bei Facebook angemeldet, transparent fühle sie sich durch ihren Job genug und sie kritisierte die virtuelle Welt gegenüber der Publikation scharf. "Ich bin ein Dinosaurier. Das Abspulen von Statussymbolen als Massenmail hat mit Gefühlen oder Freundschaften nichts zu tun. Ich kann Menschen, die nur noch virtuell stattfinden, kaum aushalten", so Frier.

Die Schauspielerin ist Mutter von fünfjährigen Zwillingen, die sie selbst auf dem Spielplatz wie eine Löwenmama verteidigt. Das verriet sie gegenüber 'RP Online': "Ich reagiere instinktiv und stelle mich vor sie. Ich nehme immer eine Verteidigungshaltung ein - ganz egal, ob mein Kind mit der Schippe schlägt oder von einem anderen geschlagen wird."

'Nichts mehr wie vorher' mit Annette Frier in der Hauptrolle kann man heute Abend um 20.15 Uhr auf Sat.1 sehen.

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