Anna Maria Mühe: Der Job steht nicht mehr an erster Stelle

Anna Maria Mühe hat von ihrer Tochter viel gelernt. Was sie an ihrer Kindheit mochte und was schwierig war, verriet sie in einem Interview.

Anna Maria Mühe (31, "Novemberkind") hat ihrer dreijährigen Tochter viel zu verdanken, wie sie der "Neuen Osnabrücker Zeitung" sagte: "Meine Tochter hat mir einfach einen unglaublichen Lebenssinn gegeben, sie hat mein Leben lebenswerter gemacht. Ich liebe es, dass der Beruf nicht mehr an erster Stelle steht, sondern jetzt die Familie."

Über ihre eigene Kindheit erzählt die Tochter des 2007 verstorbenen Ulrich Mühe: "Was ich im Nachhinein toll finde, auch wenn es anstrengend war, ständig umzuziehen und achtmal die Schule zu wechseln: Ich habe eine große Offenheit für neue Situationen und neue Menschen gelernt. Das würde ich meiner Tochter auch gerne mitgeben: Offen bleiben und nicht nur stur seinen Weg gehen, interessiert sein auch an anderen Lebensformen und Menschen."

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Nicht so gerne denkt die Schauspielerin dagegen an die Reaktionen ihrer Mitschüler auf ihre ersten Schritte im jetzigen Job. Als 15-Jährige war Mühe schon im Kinofilm "Große Mädchen weinen nicht" in einer Hauptrolle zu sehen: "Dieses Alter ist ziemlich von Neid geprägt. Und wir hatten dummerweise auch noch direkt vor der Schule eine Litfaßsäule stehen, an der sowohl mein erster als auch mein zweiter Film mit Bildern von mir plakatiert war. In dem Alter ist es wohl schwierig, Freude und Erfolg zu teilen und dem anderen nur das Beste zu wünschen."

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